Positiver Trend braucht Rückendeckung !

wien (OTS) - KfV: Rückgang der Alkoholunfälle gibt Grund zur Hoffnung -Zusatzmaßnahmen gegen Raser, Rowdies und Gurtverweigerer können erfreuliche Entwicklung verstärken =

Der Kurs in Richtung mehr Sicherheit wäre mit der 0,5-Promille-Grenze bereits eingeschlagen - jetzt fehlen noch zusätzliche Maßnahmen zur Bewußtseinsbildung sowie der Punkteführerschein und höhere Strafen für Nichtangeschnallte, um die positive Tendenz in der Unfallbilanz zu verstärken. So das Kuratorium für Verkehrssicherheit angesichts einer erneut relativ positiven Woche - 5 Verkehrstote vom 2. bis 8. März 1998 - auf Österreichs Straßen.

Die Problematik Alkohol am Steuer hat gezeigt: Mit der Einführung der 0,5-Promille-Grenze und begleitender intensiver Bewußtseinsbildung konnten die Alkoholunfälle bisher deutlich reduziert werden. Wie das niedrigere Alko-Limit die Promille-Lenker könnte der Punkteführerschein die kleine, aber gefährliche Gruppe der Raser und Rowdies in den Griff bekommen. Zur Erhöhung der Gurtanlegequoten soll nach dem Wunsch der KfV-Experten neben Aufklärung und Information das Pönale für Gurtenmuffel auf S 500,-- angehoben werden. Denn: Das Ziel des KfV 'Absenkung der jährlichen Verkehrstotenzahl auf 600-700 bis zum Jahr 2005' kann nur mit zusätzlichen Verkehrssicherheitsmaßnahmen erreicht werden - die neue Promille-Grenze war ein wichtiger Schritt.

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