ErlebnisLandschaft Ruhrgebiet auf der ITB vom 7.-11. März / Der Pott ist eine Reise wert: Revier-Highlights erstmals als Pauschalangebot buchbar / Trips in den Pott liegen im Trend

Berlin/ Ruhrgebiet (ots) - Unter dem Motto "ErlebnisLandschaft Ruhrgebiet" präsentiert der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) die Vielfalt der Region auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Am Stand 12 im Herzen der NRW-Halle 8.2 bietet das "starke Stück Deutschland" erstmals ein städteübergreifendes pauschales Buchungsangebot für Tagestrips und Wochenendtouren.

"Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen rüstet sich das Ruhrgebiet, um die Region touristisch zu vermarkten und Besucher künftig noch professioneller zu betreuen," sagte Verbandsdirektor Dr. Gerd Willamowski am Sonntag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement. "Ende April 1998 ist die Gründung der Touristikagentur Ruhrgebiet vorgesehen, die die touristischen Aktivitäten der Revierstädte bündeln soll. Anfang 1999 geht im Ruhrgebiet das regionale Informations- und Reservierungssystem (IRS) ans Netz, so daß die Angebote der Region künftig schnell und bequem über Reisebüros gebucht werden können, und schließlich fällt am 29. Mai 1999 der Startschuß für die weltweit einmalige, 400 Kilometer lange 'Route der Industriekultur', die die industriekulturellen Denkmale des Ruhrgebiets miteinander verbinden und die spannendste Kulturlandschaft Europas erschließen wird", erläuterte der Verbandschef.

Schon heute setzt die Region auf das Marktsegment Städtereisen und lockt mit einmaligen Freizeitmöglichkeiten und Kultur-Events: Von A wie Ausstellung mit "Gauguin und das verlorene Paradies" im Essener Folkwang-Museum über B wie "Broadway an der Ruhr" oder C wie Shoppingspaß im neuen CentrO. in Oberhausen. Erlebnis pur ist in Europas einzigartigem Entertainmentpark garantiert, der Warner Bros. Movie World in Bottrop.

Das neue Pauschal-Angebot hat für jeden Geschmack ein passendes Reisepaket und ist für Gruppen-, Geschäfts- und Individualreisende sowie Familien problemlos zu buchen. Ein Beispiel: Oberhausener Pauschalangebot für zwei Tage incl. Besuch der Fernsehausstellung "Der Traum vom Sehen" im Gasometer, des hochmodernen "Museums der Schwerindustrie" und des CentrO. sowie einer Übernachtung im Hotel mit Drei-Gänge-Menü komplett ab DM 154.-. Die Broschüre kann unter der Tel.-Nr. 0201/2069-672 angefordert werden.

Daß das Ruhrgebiet eine Reise wert ist, belegen die stetig steigenden Besucherzahlen. Im Fremdenverkehrsjahr 1997 konnte das Revier ein Plus von 8,5 Prozent bei den Ankünften (absolut 1.319.623) und von 5,3 Prozent bei den Übernachtungen (absolut 2.548.323) verzeichnen, während andere Regionen Westfalens zum Teil erhebliche Rückgänge zu verzeichnen hatten (Quelle: Landesverkehrsverband Westfalen e.V.). Damit gehört die junge, aufstrebende Tourismusbranche im Ruhrgebiet 1997 zu den Gewinnern und setzte den Aufwärtstrend von 1996 fort, als die Region mit einem Plus von 8,5 Prozent bei den Übernachtungen höhere Zuwachsraten vorweisen konnte als das gesamte Bundesgebiet.

Insbesondere das neue, vielfältige Angebot an Event- und Städtereisen ist der Grundstein für den touristischen Aufschwung im Revier. Neben Freizeitparks und den großen Einkaufs-Erlebnis-Centern gehören Musicals zu den kulturellen Ereignissen, die auswärtige Gäste ins Revier locken: 84 Prozent aller Musicalbesucher kamen 1997 von außerhalb. Ein weiterer Pluspunkt: Zwölf Prozent aller befragten Besucher ausgewählter kultureller Veranstaltungen blieben für mehrere Tage im Revier. Dabei lassen Gäste mit einer Anreise von mehr als 100 Kilometern durchschnittlich 115 Mark in der Region - Eintrittspreise nicht eingerechnet; bei den Musicalbesuchern sitzt der Geldbeutel sogar noch lockerer. Das ist Ergebnis einer aktuellen Studie des KVR zur touristischen Bedeutung regionaler Kulturereignisse im Ruhrgebiet.

Auf Entdeckungsreise durch das Revier führen seit mehr als 20 Jahren die RuhrTouren des KVR: Die "Industriekultur-Route" aus dem aktuellen Prospekt beispielsweise führt zu beeindruckenden industriehistorischen Monumenten wie der Zeche Zollverein in Essen. Die "Kathedrale der Arbeit" steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute u.a. das neue Designzentrum NRW. Künftig wird die Zeche auch Besucherzentrum für Touristen sein, die ab Mitte 1999 mit der "Route der Industriekultur" die neue touristische Attraktion des Ruhrgebiets kennenlernen möchten.

ots Originaltext: Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR)
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