NÖ-Fußballverband übersiedelt nach St. Pölten Fußballbund bemüht sich auch um Austragung der EM

(nlk) - Die Entscheidung des NÖ-Fußballverbandes, von Wien nach St. Pölten zu übersiedeln, fiel bereits im Frühjahr 1993. Aufgrund fehlender Räumlichkeiten und einiger Probleme vergingen jedoch fast fünf Jahre, bevor der Verband sein neues Domizil in der Landeshauptstadt beziehen konnte. Für den 1911 gegründeten Verband, der heute mit 514 Vereinen und über 60.000 aktiven Mitgliedern der größte Fachverband Österreichs ist, beginnt damit eine neue Ära.

Den Stellenwert des NÖ-Fußballsports zeigte bei der heutigen Eröffnung des "Haus des NÖ-Fußballs" auch die Anwesenheit von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und ÖFB-Präsident Beppo Mauhart sowie von Vertretern aller Landesverbände. Nach der erfolgreichen EM-Qualifikation der Fußballnationalmannschaft möchte man sich nun intensiv um die Austragung der Europameisterschaft bemühen. Falls Österreich den Zuschlag bekommt, sollte auch St. Pölten auf dem Spielplan aufscheinen. Das setze jedoch voraus, daß es in der Landeshauptstadt eine Spitzenmannschaft (Erstdivisionär) sowie ein Stadion gibt, das den Anforderungen gerecht wird. Ein derartiges Stadion könnte auf dem Areal der Sportschule errichtet werden. Mit der Austragung dieser Großveranstaltung wären außerdem enorme wirtschaftliche Impulse verbunden, so Prokop.

Auf die WM in Frankreich wird sich die Nationalmannschaft in der Sportschule Lindabrunn vorbereiten. Sie befindet sich im Besitz des NÖ-Verbandes und zählt zu den modernsten in ganz Europa.

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