Gebert: Pro B 301 - aber "Rannersdorfer Tunnel bergmännisch bauen!

Pröll soll sich bei Farnleitner für bergmännische Ausführung des Rannersdorfer Tunnels einsetzen

St. Pölten, (SPI) - Heute, am 7. März, fand am Hauptplatz in Schwechat eine großangelegte Protest-Kundgebung der Schwechater Sozialdemokraten zum Thema "Bauausführung der B 301" statt. Die
nun laufende Umweltverträglichkeitsprüfung zur B 301 ist positiv und dieses für den Bezirk so wichtige, überregionale Straßenprojekt muß so rasch als möglich verwirklicht werden. Die Grundvoraussetzung für den Bau ist allerdings, wie von der SPÖ bereits im März 1997 deponiert, die Untertunnelung von Schwechat-Rannersdorf in bergmännischer Ausführung, welche von Wirtschaftsminister Farnleiter - letzten Informationen zur Folge
- noch immer abgelehnt wird. In der UVP wird derzeit nur die Sparvariante - also eine offene Bauweise mit der Folge der Absiedelung von 22 Häusern untersucht. Für die Betroffenen ein schwerer Schlag - die Schwechater Sozialdemokraten unterstützen
die Anrainer in ihrem Anliegen für eine Tunnelvariante", stellt
der Schwechater SPÖ-Abg. Richard Gebert zur heutigen
Veranstaltung in Schwechat fest.****

Die gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden und Bewohnern in jahrelangen Diskussionen erzielte Übereinstimmung muß nun umgesetzt werden. Wir Sozialdemokraten treten für den Schutz der Bevölkerung und für eine umweltfreundliche Projektierung ein -dazu gehört der Verzicht auf eine dritte autobahnähnliche Straße und die bergmännische Ausführung, daß heißt die Untertunnelung von Schwechat-Rannersdorf. Diese Bauausführung ist zwar etwas teuerer, aber für die betroffene Bevölkerung die sicherste und umweltverträglichste Lösung. "Menschen zählen mehr als Geld! Ich fordere Landeshauptmann Erwin Pröll, der der Bevölkerung seine Unterstützung für die bergmännische Ausführung zugesagt hat, erneut auf, bei seinem Parteikollegen Farnleitner in diesem
Sinne die Position der Betroffenen zu vertreten, damit eine für alle Beteiligten gedeihliche Lösung umgesetzt wird", schloß
Labg. Richard Gebert.

"Weiters wollen wir für den Bezirk ein funktionales Gesamtpaket verwirklicht sehen. Wir fordern den gleichzeitigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Wien und den betroffenen
Umlandgemeinden, die Errichtung der bereits geplanten Ortsumfahrungen in Himberg, Maria Lanzendorf, Leopoldsdorf und Zwölfaxing sowie den Rückbau der Ortsdurchfahrten als verkehrsberuhigende Maßnahme", schloß Gebert.
(Schluß) fa

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