"Macht Platz, jetzt kommen wir!" LHStv. Prokop eröffnet Enquete der "Spiellandschaft NÖ"

St. Pölten (NLK) - Zur Eröffnung der Enquete "Macht Platz, jetzt kommen wir" der "Spiellandschaft NÖ" heute in St. Pölten bezeichnete es Landeshauptmannstellvertreterin Prokop als wichtiges Anliegen der niederösterreichischen Familienpolitik, das Land gerade für Kinder, Jugendliche und junge Familien noch attraktiver und lebenswerter zu machen. Deshalb würden seit einigen Jahren viele Aktivitäten unterstützt, die zur Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen beitragen. Seit der "Expedition NÖ" 1993, in der 60 Kinder aus allen vier Vierteln ihr Land auf seine Kinderfreundlichkeit geprüft und gemeinsam eine Reihe von Ideen und Verbesserungsvorschlägen entwickelt haben, seien viele diese Traumspielräume von den verantwortlichen Politikern auch realisiert worden. Seit Anfang 1996 ist dabei die "Spiellandschaft NÖ" zu einer wichtigen Lobby für die Anliegen der Kinder und Jugendlichen geworden.

Kinder und Jugendliche bräuchten, so Prokop weiter, Platz, um sich zu entfalten, um zu wachsen, um eigene Fähigkeiten und Grenzen zu entdecken, um sich selbst zu verwirklichen und um Gemeinschaft zu erleben. Kinder- und Jugendpartizipation sei überdies ein wichtiges Thema innerhalb der Europäischen Gemeinschaft und wird von dieser aktiv gefördert. Denn Mitbeteiligung bringt Verantwortung, Engagement und Teilnahme am sozialen und politischen Geschehen. Neben den Planungswerkstätten "Die Spielforscher sind los", den Bauwerkstätten "Vom Traum zum Raum" und dem Wettbewerb "Spiel-T-Räume 98" stellte die Frau Landeshauptmannstellvertreterin als neues Angebot des NÖ-Familienreferates die "Spielkiste auf Rädern" vor. Die Spielkiste wird den ganzen Sommer 1998 in Niederösterreich unterwegs sein. Sie macht auf den Spielplätzen und Spielräumen von 60 Gemeinden halt und bringt Kindern, Jugendlichen und Eltern jede Menge Spiel- und Belebungsideen.

Als Beispiel dafür, wie viel sich bewegen läßt, wenn man gemeinsam anpackt und an eine gute Idee glaubt, sollen diese Spielraumprojekte letztlich nicht nur wichtigen und notwendigen Platz für Kinder und Jugendliche schaffen, sondern zu einem identitätsstiftenden Projekt innerhalb der Dorf- oder Stadtgemeinschaft werden und zu einem neuen Miteinander und einer neuen Verantwortung für gemeinschaftliche Anliegen führen.

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