Egerer fordert Ende der Diskriminierung von Tagesmüttern durch SP

Niederösterreich, 6.3.1998 (NÖI) Ein Ende der Diskriminierung von Tagesmüttern durch die Landes-SPÖ, forderte heute LAbg. Maria Luise Egerer. Es könne nicht angehen, daß eine Fraktion, die seit Wochen 'Wärme' plakatiert, eine Gruppe von Frauen, die Kinder in unserem Land bestens und mit größter Hingabe betreut, immer nur kritisiert und ihnen unterstellt diese Betreuung nicht ordentlich durchzuführen. Tagesmütter sind für viele Kinder in unserem Land die beste Betreuungsmöglichkeit. So finden Kinder in dieser Art
der Betreuung die familienähnlichste vor.****

"In Niederösterreich erfreuen sich die Tagesmütter der größten Beliebtheit. Derzeit werden bereits fast 4000 Kinder von Tagesmüttern betreut, bereits im nächsten Jahr werden es 5000 Kinder sein. Diese Tagesmütter werden darüber hinaus, im Gegensatz zu den diskriminierenden Aussagen der SP, allen voran von Landesrätin Votruba, bestens ausgebildet. Seit dem 1.1.1998 sind die Tagesmütter im übrigen auch sozialversichert: Das heißt sie haben Anspruch auf eine Pension", so Egerer weiter.

Egerer erklärte auch an die Adresse von SP-Votruba gerichtet, daß es in Niederösterreich fast keine arbeitslose Kindergärtnerin gibt. Es wäre vernünfitg, wenn sich Votruba darüber beim AMS erkundigen würde. Das Land Niederösterreich nimmt 90 zusätzliche Kindergärtnerinnen pro Jahr auf und LH-Stv. Liese Prokop hat darüber hinaus Beschäftigungsprojekte für Kindergärtnerinnen initiiert, die sich ausgezahlt haben. Deshalb gibt es nämlich
jetzt fast keine arbeitslose Kindergärtnerin mehr, betonte Egerer.

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