Internationale Solidaritätskampagne für die Frauen aus Afghanistan

Unter dem Motto "Eine Blume für die Frauen von Kabul" hat EU-Kommissarin Emma Bonino Anfang Februar eine Solidaritätskampagne für die Frauen von Afghanistan gestartet

Wien (OTS- Der Internationale Frauentag am 8. März 1998 wird weltweit im Zeichen einer Solidaritätskampagne für die Frauen aus Afghanistan stehen. Diese auf eine Idee des Europäischen Parlaments zurückgehende Solidaritätsaktion wurde Anfang Februar auf Initiative von EU-Kommissarin Emma Bonino gestartet und wird von zahlreichen prominenten Frauen, darunter die Nobelpreisträgerinnen Nadine Gordimer und Rigoberta Menchu sowie die EU-Kommissarinnen Anita Gradin, Ritt Bjerregaard, Edith Cresson und Monika Wulf-Mathies unterstützt. Darüberhinaus wird die Kampagne von internationalen Organisationen wie ECHO (European Community Humanitarian Office) sowie Amnesty International mitgetragen. ****

"Mit dieser Kampagne", so Initiatorin Emma Bonino,"soll die Öffentlichkeit auf die Lage der Frauen in Afghanistan aufmerksam gemacht werden, die durch permanente Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierung gekennzeichnet ist". Im Mittelpunkt der Solidaritätskampagne steht ein Appell an alle Regierungen der Vereinten Nationen, dem Regime in Afghanistan die Anerkennung solange zu verweigern, "bis den Frauen dieses Landes ihre grundlegenden Menschenrechte wieder zuerkannt werden" (Bonino). Der Apell wird im Rahmen von weltweiten Aktionen am Internationalen Frauentag am 8. März öffentlich präsentiert und zur Unterschrift aufliegen.

Nähere Informationen zur Kampagne können im Internet unter http://europa.eu.int/womensday abgerufen werden. Unterstützungserklärungen können auch direkt per e-mail oder fax an folgende Adressen geschickt werden: e-mail: womensday@echo.cec.be; Fax: 0032 2 295 45 72.

Rückfragen & Kontakt:

Vertretung der Europäischen Kommission in
Österreich, Annemarie Huber, Tel.: 01/516 18-341

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