Weinzinger: "SMA-Gelände in Amstetten für Gewerbepark nicht geeignet." NÖ-Grüne: Betriebsgebiet könnte Flopp wie Ennshafen drohen.

Wien (OTS) - Schwere Bedenken zur von der Landesregierung
geplanten Betriebsansiedelung auf dem früheren SMA-Gelände in Amstetten äußerte heute die Grüne Spitzenkandidatin Brigid Weinzinger. "Landeshauptmann Pröll hat durch den Kauf der Fläche zwar endlich einmal einen Schritt gegen den zunehmenden Trend zu Mülldeponien unternommen, die Pläne, auf dem Areal nun einen Gewerbepark anzusiedeln, sind aus wirtschaftlicher Sicht jedoch völlig sinnlos und erinnern stark an das Projekt Ennshafen, das bis heute nicht ausgelastet ist und bei dem mehr als eine Milliarde Steuergeld in den Sand gesteckt wurden.

"Um das Amstettner Areal bebaubar zu machen sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig, denn die Schottergrube wurde zu tief abgebaut. Das gesamte Gebiet muß mindestens um 2-4 Meer aufgeschüttet werden, eine Bebauung ist nur mit hohem technischen Aufwand möglich. Zudem ist die Verkehrsinfrastruktur für einen Gewerbepark nicht aus reichend", betont Weinzinger. "Der Kauf des rund 240.000 m² großen Gebiets hat bereits 65 Millionen Schilling verschlungen. Man soll es damit bewenden und nicht auf dem Rücken der Gemeinden noch zusätzliche Millionen in ein wirtschaftlich nicht zu kunftsträchtiges Projekt investieren", so die Grünpolitikerin. "Stattdessen sollte lieber ein Großteil des Areals als ökologische Ausgleichsfläche und als Pufferzone zum geplanten Naturschutzgebiet der Ybbssteilhänge gewidmet werden," betont auch der Grüne Bezirksspitzenkandidat von Amstetten, Bernhard Kitzler. "Nur das direkt an der B 121 liegende 5 ha große Fläche soll als Betriebsgebiet genutzt werden. Das gesparte Geld soll nach Ansicht der Grünen für Maßnahmen der Arbeitsplatzsicherung bzw. der Arbeitsplatzschaffung in der Region zweckgebunden verwendet werden.

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