Sacher: Sport/Gesundheit/Natur - in der schulischen Ausbildung stärker berücksichtigen

Attraktive Angebote für alle Altersgruppen gefordert

St. Pölten, (SPI) - "In einer Zeit der Änderung der Berufs-, Einkommens- und Freizeitsituation muß dem Menschen ein gesundheitsförderndes und sinnvolles sportliches Betätigungsfeld angeboten werden. Es soll möglichst für jedes Lebensalter spezielle Angebote geben. (Mutter-Kind-Turnen, Wandern, Laufen, Tennis, Fußball, Schwimmen, Eislaufen, Golf, Stockschießen, Reiten, Radfahren, Gymnastik, Gesundheitsturnen)", so der Kremser SP-Labg. Ewald Sacher in einer Stellungnahme.****

Dazu ist es notwendig, daß schulische Einrichtungen wie Turnsäle, Sportplätze und Gymnastikräume ebenso allgemein zugänglich sein sollen, wie gleichartige vereins- und gemeindeeigene Anlagen. Darüber hinaus muß auch der Sport in den Schulen gefördert werden. Die tägliche Turnstunde ist ebenso ein Anliegen wie die Forderung, daß jedes Kind im Pflichtschulalter das Schwimmen erlernen sollte. In der immer länger werdenden Freizeit gewinnt der Sport zunehmend an Bedeutung. Voraussetzung hierfür sind attraktive Angebote. Besonders der Fitneß-Sport muß sich den gesellschaftlichen Entwicklungen und Bedürfnissen ständig anpassen.

"Die Möglichkeiten für Familien gemeinsam Sport zu betreiben, wären weiter auszubauen. Auch den Senioren sollten sportliche Betätigungen angeboten werden, die ihren Bedürfnissen und individuellen Möglichkeiten angepaßt sind. Der Seniorensport dient nicht nur der Gesunderhaltung, sondern wirkt auch der im Alter drohenden Vereinsamung entgegen. Dabei müssen auch Menschen, die sich wegen mangelnder Begabung oder einer körperlichen Behinderung für sportliche Tätigkeit wenig geeignet halten, entsprechend motiviert werden. Geschulte Lehrkräfte und Trainer sowie geeignete Anlagen und funktionstüchtige Geräte sind dafür Voraussetzung", so Sacher weiter.

"Das wachsende Umweltbewußtsein verlagert die sportliche Tätigkeit immer mehr in die unberührte Natur. Dieses Bestreben ist besonders zu fördern (Rad- und Wanderwege, Langlaufloipen, u.ä.), doch darf die intakte Natur durch solche Eingriffe nicht gestört werden.
Alle diese dargelegten Ziele und die Gewinnung breitester Kreise für die aktive sportliche Betätigung sind jedoch nur zu erreichen, wenn dies die Menschen selbst als erstrebenswert anerkennen,
weshalb der Bewußtseinsbildung eine besondere Gewichtung zukommt", so Sacher abschließend.
(Schluß) fa

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