Lembacher: Land beschließt Förderung für Weinbau-Frostschäden

35 Millionen Schilling für Einkommenseinbußen der Weinbauern

Niederösterreich, 6.3.1998(NÖI) Sehr erfreut zeigte sich heute LAbg. Marianne Lembacher über die von der NÖ Landesregierung kürzlich beschlossene Förderung für Frostschäden im Weinbau. "Nachdem Ende Februar auch die EU-Kommission den Förderrichtlinien zugestimmt hat, stehen 35 Millionen Schilling - 25 Millionen des Bundes und 10 Millionen des Landes - zur Verfügung. Damit kann es zu einer Entschädigung für die durch Frostschäden an Rebstöcken entstandenen Einkommenseinbußen in den Jahren 1996 und 1997 kommen", stellte Lembacher fest.****

Jeder Weinbauer, der einen Ernteausfall von mindestens 65
Prozent unter der Durchschnittsernte - das sind 1680 Liter pro Hektar - erlitten hat, erhält diese Förderung. Es wurden vier degressive Förderungsstufen beschlossen. Das bedeutet, daß bei geringerer Schädigung eine geringere Förderung ausbezahlt wird, wobei die die Förderungssätze zwischen 5.000 und 15.000 Schilling pro Hektar liegen. Der Antrag auf Förderung muß bis 20. März erfolgen, die Auszahlung erfolgt voraussichtlich im Juli 1998, erklärte Lembacher.

"Dank der Initiative von Landesrat Blochberger kann nun den zu Schaden gekommenen Weinbauern geholfen werden, wurde doch auf Bundesebene eine Sonderrichtlinie des Weingesetzes erreicht. Durch die Zusage von Landwirtschaftsminister Molterer, zwei Drittel der Kosten durch den Bund zu übernehmen, konnte den Weinbauern Niederösterreichs, die ja besonders betroffen waren, Hilfe
zugesagt werden", so Lembacher.

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