Gewerbeverein: Werkverträge: Man zweifelt am Verstand!

Wien (OTS) - Ein vifer Personalmanager, der achtzehn Jahre lang
die personalistischen Aktivitäten von Österreichs größtem Pharmaforschungsinstitut leitete, zweifelt an seinem Verstand.

Warum gibt es soviele Generalisten in der Wirtschaft, die die (derzeit) neueste Werkvertragsregelung so eindeutig verstehen und er nicht - ist für ihn die Kernfrage, die ihn in tiefste Depressionen treibt.

In Beiträgen von "Experten", wie Universitätsprofessoren, Richtern, Interessens- und Parteienvertretern werden Begriffe - wie "Freie Dienstverträge" - definiert. Die Verfasser dieser Beiträge zweifeln nicht daran, daß es den freien Dienstvertrag gibt, daher muß es ihn auch geben.

Übersehen wird in den Beamtenstuben, Uni-Instituten, Gerichten, in den Kammern und politischen Parteien, daß die gesellschaftliche Entwicklung dazu geführt hat, daß die Unterscheidung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, selbständig und unselbständig, frei und ungebunden unscharf geworden ist und anstelle der Bindung an einen Arbeitgeber die Bindung an ein eher gesellschaftsrechtliches Verhältnis getreten ist.

Menschen, wie die oben genannten, haben zumeist in ihrem Leben noch nie produktiv im Sinne von wertschöpfend gearbeitet.

Der Österreichische Gewerbeverein - als mitgliedernahe Organisation, bietet daher den offensichtlich total überforderten "Experten" seine unentgeltliche Hilfe an, die Problematik der Werkverträge endlich in einer Form zu regeln, so daß:

a) die Praktiker damit arbeiten können und nicht von Selbstzweifeln geplagt werden und

b) die Experten nicht dadurch blockiert werden, legistische Hilfskonstrukte zu Materien zu formulieren, von denen sie mangels eigener Praxis offensichtlich nichts verstehen.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gewerbeverein
Tel.: 01/587 36 33

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