ARBÖ bietet Hilfe im "Versicherungs-Labyrinth"

Wien (ARBÖ) - Vor gut zehn Jahren kannten die Autoversicherer
noch keinen Wettbewerb. Es gab nur eine Einheits-Kfz-Haftpflichtversicherung. Doch dies änderte sich mit der Versicherungsfreigabe im August 1987. Damit begann sich langsam
ein Wettbewerb unter den Versicherern zu entwickeln. Heute verfügt der Markt über vielseitige Angebote, die auch dank der Forderungen des ARBÖ entstanden.

Zu den ARBÖ-Forderungen die schließlich erfüllt wurden, zählten:
* das jährliche Kündigungsrecht (ab 1987)
* die Einführung des Superbonus (ab 1991)
* das außerordentliche Kündigungsrecht bei Prämienerhöhung

(ab 1995)
* die Erhöhung der Pauschalversicherungssumme auf 15 Millionen Schilling (Juli 1997)

Heute bieten die Autoversicherer eine Vielzahl von
verschiedenen Rabatten und Vergünstigungen an. Als
personenbezogene Kriterien gelten beispielsweise das Lebensalter (Rabatte für Senioren, Zuschläge oder Schadenersatzbeiträge für Jugendliche und Fahranfänger),
der Beruf (5 bis 20 % Rabatt), das Geschlecht ("Ladyrabatte"
5 bis 10 %), oder der Wohnort (3 bis 15 % Rabatte).

Weiters berechnen sich die Prämien auch nach fahrzeugbezogenen Kriterien wie Motorleistung, Hubraum, Baujahr, oder Motorart
(Benzin oder Diesel) und versicherungstechnischen Kriterien wie Versicherungssumme, oder Zahlungsweise.

Die aktuellen Trends in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung aus der Sicht des ARBÖ:

* Risikoarme Autobesitzer fahren billiger - schadenfreies

Fahren wird "belohnt" (zum Beispiel durch "Superbonus" oder
einen "Freischaden", der keine Rückstufung im Bonus-Malus-
System bewirkt).

* Der Ausgleich wird häufig durch Schadenersatzbeiträge

geschaffen. Diese müssen nach Meinung des ARBÖ in einem leistbaren Rahmen bleiben.

* Zunehmende Individualisierung der Prämie: Für deren

Berechnung werden personen- und fahrzeugbezogene Kriterien
bis hin zu einzelnen Autotypen herangezogen.

* Als Alternative zu den immer komplizierteren

Berechnungsmodalitäten werden zusätzlich sogenannte
"Fixtarife" angeboten. Diese verzichten weitgehend auf ein
System diverser Zu- und Abschläge, jedoch auch auf das in Österreich seit mehr als zwanzig Jahren bewährte Bonus-Malus- System.

Das Bonus-Malus-System ist seit der Freigabe der Haftpflichtversicherung 1994 nicht mehr verbindlich
vorgeschrieben. Für den Kraftfahrer ergeben sich dadurch neue Alternativen, aber auch mögliche Risiken. Es ist daher für die Konsumenten noch wichtiger geworden, sich in dem nahezu unüberblickbaren Angebot zurechtzufinden.

Um den Konsumenten in den unterschiedlichen Angeboten der Versicherer einen Überblick und einen individuellen Preisvergleich zu bieten, hat der ARBÖ den "ARBÖ-Versicherungscomputer" entwickelt. Darin wurden von Anfang an alle für Konsumenten relevante Angebote erfaßt und analysiert. Weit über zehntausend Versicherungsnehmer haben bereits die Möglichkeit genutzt, Prämien- und Bedingungsvergleiche vorzunehmen und damit Geld zu sparen.

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