Beschäftigte in NÖ:

Auch im Februar überdurchschnittliche Zunahme

St.Pölten (NLK) - 492.493 unselbständig Beschäftigte waren
Ende Februar in Niederösterreich gemeldet, das ist gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Zuwachs von 7.217 oder 1,5 Prozent, während österreichweit die Beschäftigtenzahl nur um 0,6 Prozent zulegte. Damit setzte sich der Trend des Vorjahres weiter fort: 1997 wuchs die Beschäftigung österreichweit um 0,3 Prozent, in Niederösterreich dagegen dreimal so stark um ein Prozent. Gleichzeitig blieb aber auch die Arbeitslosigkeit auf relativ
hohem Niveau. Während im Jänner gegenüber 1997 ein Rückgang um 0,9 Prozent festgestellt werden konnte, erhöhte sich im Februar die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf 51.422. Das entspricht genau dem gesamtösterreichischen Durchschnitt. Als "Problemzonen" erweisen sich besonders die
Bezirke Baden und St.Pölten, die unter einschneidenden Rationalisierungsprozessen im Industriebereich leiden. Der
Ausgleich im Dienstleistungsbereich kommt, wie das Arbeitsmarktservice NÖ feststellt, in Baden nur schleppend in
Gang, während sich in St.Pölten die Dienstleistungen eindeutig im Aufwärtstrend befinden.

Nach wie vor besorgniserregend ist die Arbeitslosigkeit der
über 50jährigen in Niederösterreich, ebenso wie in ganz Österreich. Dagegen lag die Arbeitslosigkeit bei den unter 25jährigen Ende Februar in Niederösterreich mit 7.601 Vorgemerkten um 228 oder 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert bzw. um 414 oder
5,2 Prozent unter den Jänner-Zahlen. Die Zahl der Lehrstellensuchenden (576) ist gegenüber Februar 1997 um 272 oder 32,1 Prozent zurückgegangen.

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