AUFLEB-Arbeitsstiftung soll verlängert werden

Bereits 521 Niederösterreicher unterstützt

St.Pölten (NLK) - "Mit der Verlängerung der AUFLEB-Arbeitsstiftung bis Ende 1998 können wir den niederösterreichischen Arbeitnehmern aus der Lebensmittelbranche, deren Arbeitsplatz gefährdet ist, Unterstützung anbieten. Um auch in der nächsten Zukunft gefährdeten Arbeitnehmern zu helfen, ist es aber notwendig, AUFLEB bis Ende 1999 zu verlängern", so Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Bis Ende 1997 sind
521 Niederösterreicher in die Arbeitsstiftung, die im Jahr 1995 gegründet wurde, eingetreten. Die Vermittlungsquote der Stiftung beträgt in Niederösterreich 87 Prozent. Das heißt, von 100 Teilnehmern können 87 aufgrund der Schulungsmaßnahmen in der Arbeitsstiftung wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.

"Ziel der Arbeitsstiftung ist es, den Arbeitslosen aus der Lebensmittelbranche durch ein Bündel von Hilfsmaßnahmen zu einem neuen Arbeitsplatz zu verhelfen. Auch der Weg in die Selbständigkeit wird gefördert. 25 Stiftungsteilnehmer haben sich für diese Variante entschlossen", führt Prokop, in der NÖ Landesregierung auch für aktive Arbeitsmarktpolitik zuständig, weiter aus.

In der Arbeitsstiftung wird dem Projektteilnehmer ein Paket von Maßnahmen zur beruflichen Qualifizierung angeboten. Diese Maßnahmen reichen von der Berufsorientierung über Aus- und Weiterbildung bis zu Arbeitstraining und Unterstützung bei Unternehmensgründungen. Das Land Niederösterreich hat 12 Millionen Schilling für die AUFLEB-Arbeitsstiftung bereitgestellt. Weitere Kofinanzierer sind das Arbeitsmarktservice, der Europäische Sozialfonds und die Wirtschaftskammer Österreich. Während der Teilnahme in der Arbeitsstiftung ist der Stiftungsteilnehmer sozialversichert und erhält seinen vollen Arbeitslosenbezug. Die Verweildauer in einer Arbeitsstiftung beträgt durchschnittlich sechs Monate.

"Trotz Sparpaketen haben wir in Niederösterreich mit Aktivitäten, wie mit der AUFLEB-Arbeitsstiftung, wesentlich zu den im nationalen und internationalen Vergleich günstigen Daten zur Beschäftigung beigetragen", freut sich Landeshauptmannstellvertreterin Prokop abschließend.

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