Neue Wiener U-Bahn V-Wagen: Entwicklungs-Auftrag an Konsortium unter Federführung von Siemens Verkehrstechnik

Wien (OTS) - Die neue U-Bahngeneration der Wiener Linien wird von einem österreichischen Konsortium bestehend aus Siemens Verkehrstechnik, ADtranz und Elin entwickelt. Die Federführung liegt bei Siemens Verkehrstechnik.

Der Rahmenauftrag ist mit 5,28 Mrd. ATS dotiert, der Anteil von Siemens Verkehrstechnik beträgt ca. 66 %, das sind rund 3,5 Mrd. ATS für 60 Züge. Bei den neuen "Silberpfeilen" wird es sich um 6-teilige Züge mit vollklimatisierten Fahrgasträumen und Fahrerständen handeln. Zur Verbesserung des Fahrgastflusses und zur Erhöhung der Fahrgastsicherheit werden die einzelnen Wagen über Durchgänge verbunden sein. Die Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge ergibt sich u.a. aus dem Einsatz modernster Drehstromantriebe. So sind, um die gleichen Beschleunigungs- und Verzögerungswerte wie heute zu erreichen, künftig nur mehr 4 anstelle von bisher 6 angetriebenen Wagen nötig.

Die Außengestaltung der neuen Wiener U-Bahn stammt von Porsche Design. Für die Gestaltung der Innenräume zeichnet Prof. Mag. art. Helmut Margreiter von der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien verantwortlich.

Der Prototyp der neuen Wiener U-Bahn wird bis Ende 1999 auf der Schiene stehen. Danach folgt eine Testphase von zwei Jahren. Positive Testergebnisse vorausgesetzt, könnten im Werk Simmering der Siemens SGP Verkehrstechnik ab 2002 jährlich ca. 9 Züge gefertigt werden.

Siemens Generaldirektor Albert Hochleitner äußerte sich erfreut über die Entscheidung der Wiener Stadtwerke: "Siemens Österreich trägt seit kurzem die Weltmarktverantwortung für U-Bahnen innerhalb des Siemens-Konzerns. Es ist für uns daher doppelt erfreulich, auf unserem Heimmarkt, dazu noch mit den drittgrößten Stadtwerken weltweit, reüssieren zu können."

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