Moser: Post benachteiligt ländlichen Raum bei Internet-Gebühren

Internet und Telekommunikation schafft neue Arbeitsplätze

Niederösterreich, 4.3.1998 (NÖI) LAbg. Karl Moser forderte heute von der Post ein Ende ihrer Benachteiligung des ländlichen Raumes. So bekommen seit der neuen Tarifregelung der Post, vor
allem Internet-Benützer im ländlichen Raum ihre blauen Wunder zu spüren.****

Moser erklärte in diesem Zusammenhang, daß große Teile der ländlichen Regionen über keine digitalen Anschlüsse, sondern noch immer über analoge Anschlüsse verfügen. Bei derartigen analogen Anschlüssen verrechnet die Post weitaus höhere Tarife, als bei digitalen. Ich fordere daher einen entsprechend raschen Ausbau
der Fernsprechtechnik oder zumindest eine rasche Änderungen in der Tarifpolitik der Post. So müßte es bis zu einer durchgehenden Digitalisierung des ländlichen Raumes doch zumindest möglich sein, für analoge Teilnehmer, annähernd gleiche Tarife wie für digitalisierte Teilnehmer zu schaffen. Es kann nicht sein, daß die ländlichen Regionen immer wieder seitens der Post benachteiligt werden.

"Gerade das Internet und die Telekommunikation schafft neue und zukunftsweisende Arbeitsplätze für den ländlichen Raum. Es kann nicht länger angehen, daß die Post diesen Chancen immer mehr Steine in den Weg legt", betonte Moser.

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