Weinzinger: "ÖVP-Unterstützung für Windenergie ist wahlkampftaktische Aktion."

Grüne Kritik an unzureichenden Förderungen für Grüne Energie

Wien (OTS) - Als reine Wahlkampfaktion bezeichnete die Grüne Spitzenkandidatin Brigid Weinzinger die heutige Unterzeichnung des Forschungsprojekts Windkraft durch Landeshauptmann Pröll. "In den letzten Jahren hat es die Landesregierung völlig verabsäumt, faire und attraktive Einspeis-Tarife für die Windenergie in das öffentliche Stromnetz zu erlassen", kritisiert Weinzinger die mangelhafte Energiepolitik seitens des Landes. "Rechtzeitig vor dem Wahltag macht nun Pröll einige Millionen locker und betont gleichzeitig, daß durch die Arbeit der ÖVP Niederösterreich zum Umweltbundesland Eins geworden sei," kritisiert die Grünpolitikerin scharf.

"Niederösterreich ist Mitglied des Klimabündnisses und hat sich verpflichtet, den CO2-Ausstoß zu verringern. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wäre daher die Förderung von erneuerbarer Energie. "Wenn es Landeshauptmann Pröll mit Windenergie ernst meint, soll er umgehend seine Kompetenz nutzen und in Niederösterreich faire Einspeistarife erlassen", so die Grünpolitikerin.

Niederösterreich gehört zu den Bundesländern mit dem höchsten Energieverbrauch und den höchsten CO2 Emissionen. Der möglichst rasche Ausstieg aus der Verwendung fossiler Energieträger muß vorrangiges Ziel sein. Daher fordern die Grünen die verstärkte Förderung von Alternativenergie, wie Hackschnitzelfeuerungsanlagen, Biomasse- und Klärgasanlagen, Solarenergie, Windkraftnutzung sowie die Schaffung von Rahmenbedingungen, die die Windkraft auch dann betriebswirtschaftlich attraktiv machen, wenn der Strom zur Gänze ins öffentliche Netz eingespeist wird.

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