Blochberger: Frostschadensförderung für Weinbauern beschlossen

EU-Kommission stimmt Sonderrichtlinie zu

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat auf Antrag von Landesrat Franz Blochberger in ihrer heutigen Sitzung die
Förderung für Frostschäden im Weinbau beschlossen, nachdem Ende der vergangenen Woche auch die EU-Kommission den Förderungsrichtlinien zugestimmt hatte. Damit stehen 35 Millionen Schilling (25 Millionen Bund, zehn Millionen Land
Niederösterreich) für den Ausgleich von Einkommenseinbußen durch Frostschäden an Rebstöcken 1996 und 1997 zur Verfügung. Jeder Weinbauer, der mindestens einen Ernteausfall von 65 Prozent unter der Durchschnittsernte erlitten hat, erhält diese Förderung.

Es wurden vier degressive Förderungsstufen beschlossen, d.h., bei geringerer Schädigung wird eine geringere Förderung ausbezahlt. Die Förderungssätze liegen zwischen 5.000 und 15.000 Schilling pro Hektar (von 1680 bis 1260 Liter/ha 5.000, von 1259
bis 840 Liter/ha 8.000, von 839 bis 420 Liter/ha 12.000 und unter 420 Liter/ha 15.000 Schilling pro Hektar). Die Förderung wird über die NÖ Landes-Landwirtschaftskammer abgewickelt, die
Antragstellung muß bis 20. März erfolgen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt voraussichtlich im Juli 1998.

"Durch die Initiative von Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer ist es zur Erstellung einer Sonderrichtlinie des Weingesetzes gekommen. Durch die Zusage Molterers, zwei Drittel
der Kosten seitens des Bundes zu übernehmen, konnten die von den Frostschäden betroffenen Länder Burgenland und Niederösterreich den Weinbauern Hilfe zusagen", betont Blochberger.

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