NÖ Familienhilfe:

Ansuchen haben sich 1998 vervierfacht

St.Pölten (NLK) - In den ersten beiden Monaten des neuen
Jahres hat sich die Zahl der Ansuchen um die NÖ Familienhilfe gegenüber 1997 vervierfacht: "Zu Jahresbeginn 1997 hatten wir 425 Ansuchen, heuer 1.660. Grund dafür ist, daß wir die NÖ Familienhilfe unmittelbar nach der bezahlten Karenzzeit, daß heißt, nach dem 18. Monat des Kindes, anbieten und die Familien auch verstärkt auf diese Möglichkeit aufmerksam machen", erklärte heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. 1997 hätten 2.500 niederösterreichische Familien die NÖ Familienhilfe bezogen.

Die NÖ Familienhilfe ist ein Finanzzuschuß des Landes Niederösterreich für Mütter, die ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr selbst zu Hause betreuen und keinen Beruf ausüben. Die Familienhilfe wird nach dem Familiennettoeinkommen und dem Alter
und der Anzahl der Kinder berechnet und beträgt zwischen 1.000 und 3.500 Schilling pro Monat. "Indem wir die Familienhilfe schon ab
dem 18. Monat des Kindes ausbezahlen, gleichen wir für einkommensschwächere Familien den Ausfall des Karenzgeldes, das
nur mehr für eineinhalb Jahre ausbezahlt wird, teilweise wieder aus", betonte Prokop.

Im NÖ Landesbudget sind 1998 für die Familienhilfe 110 Millionen Schilling veranschlagt, der zusätzliche Aufwand beträgt nach den Worten Prokops höchstens 20 Millionen Schilling.

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