LH Pröll diskutierte mit Melker Maturanten

Moderne Standortpolitik als Zukunftsfrage

St.Pölten (NLK) - Im Stiftsgymnasium Melk stellte sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei einer Diskussion mit vier Maturaklassen über die Zukunfts Niederösterreich. Die Fragen, die an ihn gerichtet wurden, betraffen vor allem die Arbeitsmarktsituation, die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich, Chancen und Risken der EU-Osterweiterung, Maßnahmen für das Grenzland und ähnliches mehr. Als Hauptaufgabe der Politik bezeichnete Pröll eine zukunftsorientierte Standortpolitik: "Nur wenn Niederösterreich für Investoren als Standort attraktiv ist, können zusätzliche Arbeitsplätze in das Land gebracht werden und neue Arbeitsplätze im Land entstehen."
Der Landeshauptmann verwies in diesem Zusammenhang auf das dramatisch gewandelte Konkurrenzumfeld. Gab es früher hauptsächlich einen Wettbewerb zwischen den Bundesländern, so ist Niederösterreich nunmehr mit der Konkurrenz von rund 250 europäischen Regionen konfrontiert und diese wiederum stehen als Einheit der Konkurrenz von Standorten auf anderen Kontinenten gegenüber. Es müsse daher so Pröll, alles getan werden, um eine optimale Infrastruktur vom Datenhighway über moderne Verkehrswege bis zu einer weiteren Entbürokratisierung zu schaffen. Wichtiger als Förderungen sei für Investoren heute die Möglichkeit, ihre Ziele rasch umzusetzen und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Ziel der Landespolitik und der Landesverwaltung sei es daher, Genehmigungsverfahren künftig innerhalb von 90 Tagen abzuschließen.

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