Stärker werden mit vereinten Kräften

LEADER II Kulturpark Kamptal

St.Pölten (NLK) - Die touristische Neupositionierung der
Region Kamptal-Manhartsberg als "Kulturpark Kamptal" erhielt durch die Aufnahme in die EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER II eine wichtige Verstärkung. Das vom Verein Kulturpark Kamptal eingereichte LEADER II-Konzept setzt seine Schwerpunkte auch in
der Gestaltung und Markteinführung touristischer Produkte. Bis zum Jahr 2000 können regionale Projekte zur touristischen Angebotsentwicklung, Vernetzung oder zum gemeinsamen Marktauftritt in ihren Entwicklungskosten entscheidend gefördert werden.

In das Gebiet der LEADER-Gruppe "Kulturpark Kamptal" flossen bereits wesentliche Mittel aus der EU, wovon der Verein Kulturpark Kamptal für seine innovativen Aktivitäten bisher rund 4 Millionen Schilling erhielt. Umgesetzt wurden damit Projekte wie ein kooperatives Marketing der Kulturveranstaltungen und -
einrichtungen (wie ein Kulturspezialitäten-Kalender, Erlebnispunkteröffnungen etc.), die Umsetzung regionaler Marketingmaßnahmen und die Vernetzung von Museen bzw. Sammlungen zur gemeinsamen Gestaltung attraktiver Besucherprogramme. Auch die Positionierung des Gebietes als Radregion und die Produktion einer großformatigen Kulturpark-Übersichtskarte und weiterer Informationsträger wie einer Diaschau oder Reisebegleitbroschüren wurden dadurch ermöglicht.

Bei einer Präsentation der Region "Kulturpark Kamptal" Mitte Februar auf der Burgruine Gars würdigte Landesrat Ernest Gabmann die Vorreiterfunktion der Region "Kulturpark Kamptal" für den Ausbau des Kulturtourismus in Niederösterreich. Der Kulturpark Kamptal als eine der sechs LEADER-Gruppen Niederösterreichs liege mit seiner Aufbauarbeit thematisch voll im Trend des Kultur- und Bildungstourismus, wobei in der Entwicklungswerkstatt Kamptal eine schlagkräftige Gesellschaft mit einer Konzentration aller Ressourcen geschaffen wurde. Auch die Positionierung des einzigartigen Angebotes im Kulturpark Kamptal als eigenständige Marke und die Erarbeitung regionaler Leitbilder und Schwerpunktthemen mit den einzelnen Partnern und Initiativen vor
Ort seien Besonderheiten, welche die Arbeit in dieser Region zum Vorbild machen.

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