AK: "Taferlklassler" Haider hat Neuregelung verschlafen

Wien (OTS) - FPÖ-Obmann Haider hat offensichtlich die AK-Gesetz-Novelle 1997 verschlafen, nach der die Bezüge und Pensionsregelungen für AK-Präsidenten voll den Richtlinien unterliegen, wie sie für alle Politiker gelten. Das stellt heute, Sonntag, AK-Präsident Herbert Tumpel zu den Äußerungen des freiheitlichen Parteiobmannes in der "Pressestunde" fest. Den Vorwurf Haiders, daß die AK mit der Regierung Pensionskürzungen beschlossen habe, sich selbst aber die Regelung richte, weist Tumpel als grotesk zurück: Jeder wisse, daß die AK in der Pensionsreform hart verhandelt habe und eine Reihe von Verschlechterungen für die Arbeitnehmer abwenden habe können. Gleichzeitig gibt Tumpel bekannt, daß auch die Pensionsverhandlungen über eine Anpassung des AK Pensionsrechts an die Pensionsreform im ASVG und im öffentlichen Dienst vergangene Woche erfolgreich abgeschlossen wurden. ****

1997 wurde das AK-Gesetz im Bezüge- und Pensionsrecht für AK-Präsidenten an die Richtlinien, wie sie für alle Politiker gelten, angepaßt. Für die AK sei es selbstverständlich, keine Sonderregeln zu beanspruchen: Das erklärt AK-Präsident Herbert Tumpel zu den in der "Pressestunde" von Haider geäußerten Anwürfen.

Das Pensionsrecht der AK wird an die Ergebnisse der Pensionsreform angeglichen: Vergangenen Mittwoch wurden die Verhandlungen über die AK-Pensionsreform erfolgreich abgeschlossen. Betriebsrat und Bundesarbeitskammer hatten 1997 Verhandlungen aufgenommen, um die Änderungen für die Pensionen in der AK nachzuvollziehen.

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