Pröll: Was am 22. März liegt, das pickt bis 2003

Vor rund 2.500 Besuchern in Hollabrunn startete VP-Wahlkampf

Niederösterreich, 1.3.1998 (NÖI) "Wir haben das Land gemeinsam aufgebaut, sorgen wir gemeinsam dafür, daß Niederösterreich nicht vom Weg abkommt, der es so stark, stabil und erfolgreich gemacht hat. Der gute Weg der Vergangenheit ist für uns, die VP Niederösterreich, die Verpflichtung für die Zukunft, stellte heute der Spitzenkandidat der VP Niederösterreich, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, beim großen Wahlkampfauftakt in Hollabrunn fest. ****

Was uns von den anderen unterscheidet, sei die klare Rangordnung der VP Niederösterreich. "Für uns kommt zuerst das Land und dann die Partei. Während andere Millionen inseriert und plakatiert sowie um Posten spekuliert haben, haben wir für das Land gearbeitet. Während andere verleumdet, Schmutzkübel verschüttet und versucht haben, das Land mies zu machen, haben wir für das Land gearbeitet. Lassen wir uns nicht irritieren und vom Weg abbringen, betonte der Landeshauptmann.

Für die zukünftigen Herausforderungen Niederösterreichs helfe kein kleinkarierter Schmutzkübel, keine Miesmacherei, weder warme Worte noch linke Nostalgien. Die Zukunft verlange Klarheit, Besonnenheit, Leistungskraft, Erfahrung und harte Arbeit. "Da genügt nicht nur das Einsetzen, da zählt das Durchsetzen", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und verwies auf die Leistungen der VP Niederösterreich in den vergangenen 5 Jahren, die dem Land national und international hohes Ansehen brachten.

Die kommenden 3 Wochen der Wahlauseinandersetzung sollen zu einem Wettstreit der Konzepte und Persönlichkeiten werden. Gerade diese Konzepte vermißte der Landeshauptmann von den Mitbewerbern. Die Sozialisten reden von Sicherheit und wollen ein halbes Heer als eine ganze Katastrophe für das Land. Die Sozialisten sind für den Semmeringbahntunnel, aber die Millionen für Pendler sind ihnen egal. Die Sozialisten reden von Arbeitsplätzen. Wie sie Arbeit schaffen wollen, sagen sie aber nicht, so der Landeshauptmann.

Die Freiheitlichen in Niederösterreich zeichnen sich nur durch ein Motto aus: Miesmachen und landesfeindlich. Gerade die Arbeit des einzigen freiheitlichen Landesrates in der Landesregierung mache eines deutlich. Mit der Arbeit für das Land ist es bei den Freiheitlichen nicht weit her. "Auf die Dauer reicht ein Blauer", so der Landeshauptmann.

Die Volkspartei Niederösterreich könne aufgrund ihrer Leistungen ruhigen Gewissens vor die Wähler treten und brauche das Zeugnis nicht zu scheuen. Bei der Wahl am 22. März entscheidet jeder, wem er zutraut, sich für das Land durchzusetzen und wer das Land ins nächste Jahrtausend führen soll. Jeder entscheidet über einen riskanten oder bewährten Weg. Jedem müsse klar sein, "Was am 22. März 98 liegt, das pickt bis 2003", so Pröll zur Bedeutung der Wahl. Die Volkspartei Niederösterreich werde in den verbleibenden drei Wochen alles daran setzen, daß möglichst viele Landsleute "unseren Weg" mitgehen und die richtige Entscheidung treffen. "Eine Entscheidung für Niederösterreich", schloß Pröll.

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