Cerwenka: Ökologische Herausforderungen im Bezirk Tulln

Ökologie endet nicht an einer Bezirksgrenze - überregionale Zusammenarbeit wird immer wichtiger

St. Pölten, (SPI) Ökologie endet nicht an einer Bezirksgrenze, sondern kann nur durch überregionale Zusammenarbeit und durch den Beitrag jedes Einzelnen entsprechend gelebt werden. Berücksichtigung ökologischer Notwendigkeit ist sinnvoller als die Reparatur von Umweltschäden. Deshalb haben sich die Sozialdemokraten in ihrem Zukunftskonzept für den Bezirk Tulln, welches im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern konzipiert wurde, ein besonderes Hauptaugenmerk auf die Umwelt und die Ökologie gesetzt", so der Tullner SP-Labg. Helmut Cerwenka.****

So ist die Erhaltung und der Schutz unserer Trinkwasserressourcen und die Erhaltung unseres Ökosystems "Au" im Tullnerfeld von besonderer Wichtigkeit. Mit der Novellierung des Berggesetzes
gegen den unkontrollierten Kiesabbau muß es gelingen, wertvolle Ökosysteme und wichtige Naherholungsräume zu schützen und zu bewahren. Mit der verstärkten Verwendung von recycelten Kies
sollte es dazu gelungen, den Abbau auf das unbedingt notwendige Ausmaß zu beschränken.

"Mit der Bevorzugung alternativer landwirtschaftlicher Produktionsformen durch die Schaffung einer Ideenbörse bzw. Beratungsstelle, der Forcierung des biologischen Landbaus und der Förderung der Direktvermarktung hochwertiger Produkte sollte es zumal gelingen, aus der positiven Sensibilität der Bevölkerung in Sachen Ernährung und gesunde Landwirtschaft für die Landwirte einen neuen Aufschwung einzuleiten. Viele Direktvermarkter können hier bereits auf große Erfolge verweisen. Mit der von uns geforderten Aufnahme des Gerichtsbezirkes Kirchberg in die EU-Förderkulisse (5b-ZIel-Gebiet) muß es gelingen, die gleichen Voraussetzungen wie in den Nachbarregionen des Weinviertels herzustellen", schloß Cerwenka.
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