HAHN: FINANZIERUNG DER ORDENSSPITÄLER IST GESICHERT!

Wien (ÖVP-Klub) - "Es freut mich, daß es in der gestrigen
Sitzung des Wiener Gemeinderates endlich dazu gekommen ist,
eine alte ÖVP-Forderung zu erfüllen und die finanzielle Situa-tion der Ordensspitäler in Wien abzusichern", erklärte heute ÖVP-Gemeinderat Dr. Johannes Hahn. "Die Ordensspitäler versor-
gen 17 Prozent der Wiener Patienten. Sie bilden damit einen
schon quantitativ nicht verzichtbaren Anteil der medizinischen Basisversorgung in unserer Stadt." *****

Hahn unterstrich die hohe Innovationskraft der Ärzte gerade in
den Ordensspitälern, die dazu geführt hat, daß sich viele die-ser Häuser auf bestimmten medizinischen Fachgebieten einen be-sonders herausragenden Ruf erworben haben.

Der auf die Ordensspitäler entfallende Anteil am zu deckenden Abgang der Wiener Krankenanstalten beträgt ganze drei Prozent.
"Es wäre fatal für das Budget der Stadt Wien, müßten diese Be-träge bei den nicht so kostengünstig gestionierenden städti-schen Spitälern untergebracht werden, wenn die Ordensspitäler ihren Betrieb einstellen müßten", erklärte Hahn.

Hahn unterstrich, daß die Neuregelung bei der Finanzierung der Ordensspitäler nicht zuletzt deshalb notwendig wurde, weil sich
die Personalsituation der Ordensspitäler in den zurückliegenden Jahren drastisch verändert hat: Durch den Mangel an geistlichen Berufen - bei den Ordensschwestern und Ordensbrüdern liegt das Durchschnittsalter bei 59 Jahren - werden immer mehr von ihnen
durch weltliches Personal ersetzt.

Abschließend stellte Hahn fest: "In einer Welt, in der zuneh-
mend Härte, Macht und Kälte das Sagen haben, ist es von beson-derer Wichtigkeit, Oasen der Wärme und des Angenommen-Seins zu haben. Diese Oasen finden wir in den Ordensspitälern!"

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