Jahrmann: Kein Jugendlicher ohne Ausbildungs- und Arbeitsplatz

St. Pölten, (SPI) - "Die zentrale Frage: Warum bilden Betriebe keine Lehrlinge aus, obwohl sie notwendig gut ausgebildete Fachkräfte brauchen? Die Reibepunkte liegen sehr oft in gesetzlichen Bestimmungen - sie müssen neu formuliert werden: Die Gesetze müssen einerseits zukünftig sicherstellen, daß ein Lehrling nicht "ausgenützt bzw. zweckentfremdet" eingesetzt werden darf, sein Ausbildungsrahmen muß aber den Bedürfnissen von Betrieben angepaßt werden", stellt der Melker SP-Labg. Josef Jahrmann heute fest.****

"Wir brauchen neue gesetzliche Richtlinien. Kleinbetriebe haben
oft nicht die Möglichkeit, Fachkräfte auszubilden. Es muß für diesen Bereich Lehrwerkstätten geben! Ein Finanzpool, der von solchen Unternehmen getragen wird, könnte einen Teil der Finanzierung übernehmen (z.B. Ausbildungsverbund). Wir brauchen für unsere Jugendlichen Lehrwerkstätten, denn Facharbeiter haben Zukunft. Bund und Land muß dieser Bereich der (Aus)Bildung mehr wert sein als bisher, nicht nur deshalb, weil er ständig an Bedeutung gewinnt. Daher: Stärkere finanzielle Förderung der Lehrlingsausbildung als bisher", so Jahrmann abschließend. (Schluß) fa

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