Michalitsch fordert Baurechtsaktion für die Landeshauptstadt

Niederösterreich, 28.2.1998 (NÖI) Der Wohnbauförderungsbeirat hat vor wenigen Wochen weitere kräftige Impulse für den Wohnbau und die Arbeitsplatzsituation in der Region St. Pölten
beschlossen. Es geht dabei um insgesamt 446 neue Wohneinheiten und die Sanierung von 194 Wohneinheiten. Dadurch wird bei vorsichtiger Berechnung ein Investitionsvolumen von "sage und schreibe" 664 Millionen Schilling ausgelöst, erklärte heute LAbg. Martin Michalitsch.****

Neu errichtet werden 120 Wohnungen im Mehrfamilienhaus und 40 Eigenheime in der Stadt St. Pölten sowie 146 Wohneinheiten im großvolumigen Bereich und 140 Eigenheime im Landbezirk, so Michalitsch

Das Land hat also für den Wohnbau in St. Pölten großartige Leistungen erbracht. Dies beweisen die genannten Zahlen und
Fakten. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 1916 Wohnungen für den Bereich St. Pölten-Stadt allein im Mehrfamilienhausbau gefördert. Es ist dem Land allein aber nicht möglich, Defizite der Stadt St. Pölten in der Grundstückspolitik auszugleichen. Michalitsch fordert daher eine längst überfällige Baurechtsaktion der Landeshauptstadt St. Pölten, wie sie das Land in vorbildlicher Weise für Abwanderungsgemeinden durchführt.

"Gerade für die sozial Bedürftigen können nur so wirklich erschwingliche Wohnungen geschaffen werden", betonte Michalitsch.

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