NÖ Krankenhäuser - Personalexplosion gestoppt

St. Pölten (NLK) - Die in den letzten Jahren zum Teil sprunghafte Entwicklung des Personalstandes in den niederösterreichischen Krankenanstalten - er hat sich von 1990 bis 1996 von 11.218 um 22 Prozent auf 13.742 Beschäftigte erhöht - ist im Vorjahr zum Stillstand gekommen. Der gesamte Personalstand ist mit 13.746 praktisch gleich geblieben. "Diese Entwicklung wird natürlich auch die Zuwächse bei den Personalkosten eindämmen und damit die Finanzierbarkeit der niederösterreichischen Krankenanstalten etwas erleichtern.", stellte dazu Gesundheits-Landesrat Ewald Wagner fest.

Im medizinischen Bereich hat es bei den Fachärzten eine weitere Erhöhung von 576 im Jahr 1996 auf 653 im Vorjahr gegeben. Damit hat sich seit 1990 die Zahl der Fachärzte in den niederösterreichischen Spitälern mehr als verdoppelt. Im Pflegebereich hat die Zahl der Diplomkrankenschwestern von 4.814 auf 4.950 zugenommen. Bei den Diplomkrankenpflegern waren Ende 1991 noch 264 Dienstposten unbesetzt, 1997 nur mehr 81. Damit kann von einer fast vollzähligen Besetzung der freien Dienstposten gesprochen werden. Rückläufig ist der Personalstand im Bereich des Sanitätshilfsdienstes, weil immer mehr Diplomkräfte zur Verfügung stehen. Gab es 1994 in diesem Bereich noch 2.054 Beschäftigte, so waren es 1997 nur mehr 1.732, das ist ein Rückgang um 16 Prozent.

(Schlöuß)

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