LEITBILD DONAUSTADT WEST - EIN MEILENSTEIN DER STADTENTWICKLUNG

Wien (ÖVP-Klub) - "Das Leitbild Donaustadt West entwickelt
klare Visionen für unterschiedlich strukturierte Gebiete mit unterschiedlichen Aufgaben", umriß der Vorsitzende des Pla-nungsausschusses des Wiener Gemeinderates, KommR Gerhard
Pfeiffer, in der heutigen Gemeinderatsdebatte die Bedeutung des Konzeptes. "Dieses Leitbild trifft Festlegungen für künftige Flächenwidmungs- und Bebauungspläne und bildet die Grundlage
für weitere Detailprojekte." *****

Pfeiffer wies darauf hin, daß dieses Leitbild Lebensraum, Le-bensumstände und Lebensentwicklung vieler Menschen beeinflussen wird. Aus diesem Grund wurde es ausführlich im Bezirk disku-
tiert, ehe es dem Gemeinderat vorgelegt wurde.

Drei Hauptlinien sind in dem Leitbild zu erkennen:

1. Die grundsätzliche Anerkennung bestehender Entwicklungen
über mehr als ein Jahrhundert, die allerdings dort, wo sie
dem Stadtentwicklungsplan entsprechen verstärkt, wo sie den Prioritäten unserer Tage nicht mehr gemäß sind, abgeschwächt werden.
2. Die Unterscheidung von Schwerpunkten, etwa der Entwicklungs-achse Wagramer Straße, der Erhaltung des dörflichen Charak-
ters von Süßenbrunn, die Gliederung in fünf Teilgebiete, den Schwerpunkt öffentlicher Verkehr, den übergeordneten Grüngür-tel und die allgemeine Imageverbesserung.
3. Die Gliederung der Maßnahmen nach kurz-, mittel- und lang-fristigen Aufgaben.

Als etwas blauäugig bemängelte Pfeiffer die im Leitbild erhobe-
ne Forderung, neue Betriebe zu schaffen. "Die Forderung alleine
ist ein frommer Wunsch, nicht mehr", stellte Pfeiffer fest.
"Nun liegt es an uns, an der Politik, Grundlagen dafür zu
schaffen, daß sich wirklich Betriebe ansiedeln."

Pfeiffer regte an, über den Umfang des Grüngürtels in Kagran
West noch einmal nachzudenken. Er bevorzuge einen breiteren
Grünzug in diesem Gebiet.

Abschließend ging Pfeiffer auf die Verlängerung der U 2 in die Donaustadt ein: "Die Vorziehung des Bauabschnittes zwischen dem Praterstern und Stadlau ist überaus wünschenswert. Dennoch wird noch zu prüfen sein, wie die technisch-betrieblichen und die finanziellen Gegebenheiten einer solchen Vorziehung aussehen."

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