STROBL: KULTURBEGEGNUNG STATT KULTURCRASH

Wien (ÖVP-Klub) - "Es war zu erwarten, daß es in einer Ausländerdebatte im Gemeinderat zu einer Polarisierung kommen mußte", stellte ÖVP-Gemeinderat Prof. Walter Strobl fest. "Es begann mit der linksliberalen Vision eines Einwanderungslandes
à la USA. Die Antwort darauf war eine Schotten-dicht-Politik, derzufolge Ausländer gefährlich sind und die Heimat bewahrt
werden muß." Die Volkspartei steht für einen humanen, fairen Umgang mit Ausländern ohne Einseitigkeit, unterstrich Strobl.
"Wir haben ihnen die Möglichkeit zur Integration zu geben. Wir dürfen dafür aber auch die Loyalität der Einwanderer einfor-dern." *****

Strobl mahnte gegenseitiges Verständnis ein, das jede Einsei-tigkeit vermeidet. "Es soll Kulturbegegnung und nicht Kultur-
crash geben. Ausländerfeindlichkeit darf nicht zur Waffe wer-
den", forderte Strobl. "Es muß auch gesagt werden dürfen, daß
es auch unter Ausländern Rechtsradikalismus und Rassismus
gibt." Strobl erinnerte daran, daß die Parole "Wien darf nicht Chicago werden" nicht von der FPÖ, sondern von Heide Schmidt stammt.

"Fehler der Vergangenheit können nicht von heute auf morgen re-pariert werden", räumte Strobl ein. "Zu den Grundsätzen der im Koalitionsabkommn festgelegten Politik gehört, daß wir uns zu einer Integrationspolitik bekennen, die sich am schwedischen
Modell der Kulturbegegnung orientiert. Die ÖVP fordert dieses Koalitionsabkommen ein."

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