Familienbund begrüßt Diskussion über Verankerung von Familie in der Verfassung

Wien (OTS) - Die Verankerung von Familie in der Verfassung entspricht einer jahrzehntelangen Forderung des Österreichischen Familienbundes und würde das Familienpaket in die familienpolitische Geschichte eingehen lassen, sagte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger zur aktuellen Diskussion.

In Europa haben bereits 15 Länder "Familie" in ihren Verfassungen verankert. Es wäre daher auch an der Zeit, daß Österreich, das in seiner finanziellen Familienförderung europaweit beispielgebend ist, auch in der Bundesverfassung ein Bekenntnis zur Familie abgibt. Gumpinger sprach sich für eine sehr allgemeine Formulierung aus, um eine breiten Konsens zu erreichen.

Ablehnend steht Gumpinger programmatischen Aussagen gegenüber, wie sie SP-Klubobmann Kostelka gemacht hat ("Dem Staat ist jedes Kind gleichviel wert", "Familienförderung bedeutet auch soziale Förderung"). Der Österreichische Familienbund könne sich eine ähnliche Formulierung wie sie in der irischen Verfassung zu finden ist, vorstellen. In dieser heißt es: "Der Staat anerkennt die Familie als die natürliche und ursprüngliche Grundeinheit der Gesellschaft und als eine moralische Einrichtung mit unveräußerlichen und unverjährbaren Rechten vor und über allen positiven Gesetzen."

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