Verschlafen die österreichischen Unternehmen die Einführung des Euro und das Jahr 2000?

Wien (ots) - Die Unternehmen in Österreich drohen die Einführung des Euro und die Datumsumstellung im Jahr 2000 zu verpassen. So das Ergebnis einer Umfrage, die IMAS International (Linz) und das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Wiener Sage KHK Software durchführte. Auf einer Pressekonferenz am 26. Februar in Wien stellte der deutsche Softwarespezialist aus Frankfurt die aus seiner Sicht zum Teil erschreckenden und zum Teil widersprüchlichen Ergebnisse der repräsentativen Umfrage vor: Obwohl 76 Prozent der befragten Entscheidungsträger mit einem pünktlichen Start der Währungsunion rechnen, hat bisher nur jedes fünfte Unternehmen konkret Maßnahmen geplant. Ähnlich die Datumsumstellung zum Jahrtausendwechsel: Für mehr als die Hälfte der Befragten ist das noch kein Thema, 25 Prozent sind sogar sicher, nichts ändern zu müssen. Erst magere zehn Prozent haben bereits konkrete Maßnahmen ergriffen. Ein Blick über die Grenzen zeigt: Im Vergleich zu deutschen sehen österreichische Unternehmen der Einführung des Euro mit Hoffnungen entgegen und erwarten langfristig einen größeren Nutzen. Schon die deutschen Unternehmen beklagen, schlecht informiert zu sein. In Österreich scheint das Informationsdefizit noch größer und wahrscheinlich in Folge dessen bereiten sich österreichische Unternehmen noch weniger auf die Umstellungen vor als die deutschen. Trotz zahlreicher Informationsveranstaltungen und Broschüren verschiedenster Stellen scheinen Unternehmen die Tragweite der Umstellungen im Zuge der Währungsunion noch nicht erfaßt zu haben: 66 Prozent der Unternehmen, die EDV für ihre Buchhaltung einsetzen, sind der Meinung, daß keine großen Änderungen auf sie zukommen. Ebenso sehen 78 Prozent der Unternehmen, welche die Auftragsbearbeitung EDV-gestützt abwickeln, für die Einführung des Euro keinen nennenswerten Handlungsbedarf. Nach Ansicht der Softwarespezialisten eine verhängnisvolle Fehleinschätzung: "Denn", so Mag. Alexander Grams, der Chef der Wiener Niederlassung von Sage KHK, "es gibt kein Buchhaltungsprogramm, kein Programm zum Erstellen von Angeboten oder Rechnungen, das nicht für den Euro geändert werden muß. Und es wird viele PCs und Netzwerke geben, die für das Jahr 2000 umgerüstet werden müssen." Unternehmen, die zu spät dran sind, droht, im Wettbewerb nicht mehr bestehen zu können, gab Mag. Grams einen Ausblick auf die problematischen Folgen der verbreiteten Fehleinschätzung. "Angebote kommen zu spät, gar nicht oder sind nicht vergleichbar. Das machen Kunden nicht lange mit. Vom Chaos in derAbrechnung ganz zu schweigen."

Dieser Fehlinformation und der daraus resultierenden Untätigkeit der Unternehmen wird Sage KHK mit einer breit angelegten Informationskampagne begegnen und spezielle Sage KHK-Euroberater ausbilden.

ots Originaltext: Sage KHK Software
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