UNTERRICHTSMINISTERIUM WEIST KRITIK DER NÖ PROFESSOREN ZURÜCK Utl: Mehr Geld ist keine Garantie für eine bessere Schule

Wien (OTS) Das Unterrichtsministerium weist Vorwurf der niederösterreichischen Professorenunion über "einseitige Schuldzuweisung" zurück. Die Reaktion der Unterrichtsministerin
auf die Ergebnisse der TIMSS-Studie, bei der die Oberstufenschüler in den naturwissenschaftlichen Fächern im internationalen
Vergleich nicht erfolgreich abgeschnitten haben, basierte auf den Grundlagen einer Analyse von Experten und enthielt keine Schuldzuweisung, sondern eine Darstellung jener Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Schülerleistungen führen könnten. Experten haben dazu einen Vorschlagskatalog erarbeitet, der vom Ministerium teilweise schon in Angriff genommen wurde, wie etwa der Einsatz neuer Technologien im Unterricht, neue Lehr- und Lernmethoden, Weiterentwicklung der Lehrpläne etc. Entscheidend ist die
Umsetzung an den Schulen.

Die Begründungen, die die niederösterreichische Professorenunion für eine angebliche Nivellierung nach unten durch die Bildungspolitik in ihrer Aussendung anführen, sind wenig hilfreich und völlig realitätsfern, sagt die Pressesprecherin des Unterrichtsministeriums, Heidemarie Glück. "Mehr Geld ist keine Garantie für eine bessere Schule, zum Zeitpunkt der Untersuchung gab es auch kein Sparpaket. Qualitätskontrolle und guter
Unterricht zählen zu den Aufgaben, die sich die Gesellschaft von den Lehrern erwartet. Es wäre besser, sich konstruktiv über die Verbesserung der Leistungen auseinander zu setzen und wir laden
zur Zusammenarbeit ein", so die Pressesprecherin.
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