Votruba: Soziale Dienste kontinuierlich ausbauen

Niederösterreich ist im Bereich Hilfe und Pflege Vorbild an Menschlichkeit

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich ist im Bereich Pflege und Hilfe ein Vorbild an Menschlichkeit. Der eingeschlagene Weg der Betreuung vor Ort, in den eigenen vier Wänden, in den
Sozialzentren und Kurzzeitpflege-Einrichtungen hat sich bestens bewährt", erklärte Landesrätin Traude Votruba Donnerstag bei einer Pressekonferenz in St. Pölten. Von 211 Sozialstationen und bald
100 Sozialzentren aus werden derzeit rund 9.700 Menschen von mehr als 3.100 Mitarbeitern betreut, womit nicht nur ein Arbeitsmarkt für - überwiegend - Frauen geschaffen wurde, sondern auch 390 Millionen Schilling im heurigen Jahr bewegt werden.

Nach der flächendeckenden Versorgung mit sozialen Diensten
zeige ein Bedarfs- und Entwicklungsplan auf der Basis der Bevölkerungs- und Haushaltsstruktur-Entwicklung den Weg des weiteren Ausbaus der sozialen Dienste auf: Weil die Zahl älterer, vor allem hochbetagter, Menschen und die Zahl der Einpersonen-Haushalte weiter stark zunehmen werde, die Zahl der Kinder pro Familie aber weiter nach unten gehe, müsse man sich dem Motto "ambulant vor stationär" verschreiben und vermehrt dazu übergehen, mit der Hilfe zum Menschen zu kommen statt umgekehrt.

Neben der bis zum Jahr 2011 geplanten Umgestaltung von Wohn- in Pflegebetten in 25 Heimen kündigte Votruba ein niederösterreichweites Angebot an Kurzzeitpflege-Einrichtungen,
die Schaffung von Sozialzentren in allen größeren Gemeinden und einen weiteren Ausbau der Schulungen an. Auch eine Verstärkung der Wochenend-Betreuung und Überlegungen hinsichtlich einer Betreuung in Nachtzeiten sowie einer Tagespflege für ältere Menschen analog den Kindergarten-Einrichtungen stehen auf dem weiteren Programm
der Landesrätin "für die menschliche Komponente des Lebens im Alter, den älteren Mitbürgern die Hand zu reichen, daß sie weiter dort leben können, wo sie dies zeit ihres Lebens getan haben".

Im Rahmen der Pressekonferenz gab Votruba auch die in den nächsten Tagen erfolgende Installierung einer telefonischen Betreuungsberatungs-Hotline bei der Landesregierung bekannt und präsentierte die Broschüre "Soziale Dienste in NÖ", die vom Pflegegeld über das Notruftelefon bis zum Essen auf Rädern alles enthält, was für die rund 60.000 Menschen im Land, die Anspruch auf Pflege haben, und ihre Angehörigen von Interesse ist. Die Broschüre liegt auf Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften, bei Ärzten und sozialen Diensten auf und ist darüber hinaus kostenlos bei der Abteilung Sozialhilfe im Amt der NÖ Landesregierung (Tel.:
02742/200/6447) oder im Büro Landesrat Votruba (Tel.:
02742/200/2340) erhältlich.

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