KARL BEGRÜSST SABBATJAHR FÜR DIENSTNEHMER DER STADT WIEN

Neues Dienstrecht hilft, Beamte zu motivieren

Wien (ÖVP-Klub) - Als begrüßenswert im Sinne einer effi-
zienten Verwaltung durch motivierte Beamte bezeichnete heute ÖVP-Abgeordneter Mag. Franz Karl die Reform des Wiener Dienst-
und Besoldungsrechtes, die in der heutigen Sitzung des Wiener Landtages auf dem Programm stand. *****

"Das vorliegende Gesetz enthält vor allem eine weitreichende Teilzeitregelung und das sogenannte Freijahr oder Sabbatical. Gleichzeitig werden einige EU-Normen eingeführt", faßte Karl zusammen. "Es sind aber auch - was ich für ganz wichtig halte -
in einigen Bereichen Vereinfachungen von Verfahrensabläufen vorgesehen, wodurch die Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit in der Verwaltung wieder stärker in den Vordergrund tritt. Auch dies
ist der Volkspartei ein besonderes Anliegen!"

Besonders das Recht auf Teilzeitbeschäftigung stieß bei Karl
auf Enthusiasmus, "eröffnet es doch vor allem in der Kinderbe-treuung die Möglichkeit der Verbindung von Familientätigkeit
und Beruf.

Beim Sabbatical habe ich mich anfangs gefragt, ob wir das über-haupt brauchen", bekannte Karl ein, "Ich habe mich aber über-zeugen lassen. Das Sabbatical nützt nicht nur Dienstnehmern in Berufsgruppen, in denen das burn-out-Syndrom besonders häufig
ist, wie Sozialarbeiter, Krankenpfleger oder auch Lehrer, son-
dern allen vielseitig interessierten und begabten Menschen, die
sich zum Beispiel ein Jahr lang künstlerisch betätigen wollen."

Namens der Volkspartei begrüßte Karl die heutige Reform im Interesse einer sparsamen und effizienten Verwaltung, aber auch eines zeitgemäßen, leistungsorientierten und bedienstetenmoti-vierenden Dienst- und Besoldungsrechtes. Kritik übte Karl dar-
an, daß für die Beschlußfassung ein eigener Sitzungstag ange-setzt wurde: "Wir sind heute zusammengekommen, um ein zugegebe-nermaßen wichtiges Gesetz zu beschließen. Da es keine Frage-stunde, keine aktuelle Stunde, keine dringliche Initiative gab, wäre es ein Leichtes gewesen, die Landtagssitzung am selben Tag
wie den Gemeinderat, also morgen, abzuhalten. Ich verstehe voll
und ganz, daß der Landtag kein Anhängsel des Gemeinderates ist, sondern als gesetzgebende Körperschaft sogar Vorrang hat. Aber verfahrensökonomisch ist diese Vorgangsweise nicht."

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