Strasser weist GAL-Untergriffe scharf zurück

Auch Kleinparteien müssen Verfassungsgerichtshof- Entscheid akzeptieren

Niederösterreich, 26.2.98(NÖI) "Van der Bellen hat zu akzeptieren, daß sich auch seine Partei an die Entscheidungen
des Verfassungsgerichtshofes zu halten hat. Verleumdungen und Unterstellungen sind jedenfalls kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Einer ähnlichen Schlammschlacht haben sich bisher ausschließlich die Freiheitlichen bedient. Die sich
ständig wiederholenden persönlichen Beleidigungen und Rufschädigungen zeugen von großer Nervosität. Da mangelt es offenbar an Konzepten", zeigt sich Strasser über die
polititsche Unkultur der GAL entsetzt. ****

Van der Bellen sei zudem aufgefordert, seine Äußerungen in Zusammenhang mit den Unterstützungserklärungen, die den Straftatbestand der üblen Nachrede erfüllen, zurückzunehmen.
"Wir warten noch immer darauf", so Strasser.

In diesem Zusammenhang richtete Strasser erneut den Appell
an alle Parteien "den Schmutzkübel in der Parteizentrale zu
lassen. Die VP Niederösterreich werde sich nicht derartiger Methoden bedienen. Wir wollen einen Wettstreit der besseren
Konzepte und der besseren Personen. Dabei haben Unterstellungen
und Untergriffe nichts verloren", so Strasser.

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