MATURANTEN-STUDIE: KARL BEGRÜSST ARBEITSGRUPPE MATHEMATIK

Wien (ÖVP-Klub) - "Ich halte eine Arbeitsgruppe Mathematik
für richtig und wichtig. Insbesondere die Berufung von Univ.-
Prof. Dr. Hans-Christian Reichel in diese Arbeitsgruppe gibt
die Gewähr, daß diese Gruppe auch die Schulwirklichkeit berück-sichtigen wird und sich nicht in einem wissenschaftlichen El-fenbeinturm einschließt", erklärte der ÖVP-Fraktionsführer und Mathematikprofessor Mag. Franz Karl zur Ankündigung von Stadt-schulratspräsident Kurt Scholz, wonach eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Schule und Universität zum Thema Mathematik-Unterricht eingesetzt werden soll. *****

Gleichzeitig wies Karl den pauschalen Angriff auf alle Mathe-matiklehrer zurück. Diese leisteten - von Ausnahmen abgesehen -gute Arbeit. Es gelte vielmehr, den Stellenwert der Mathematik
in der Gesellschaft zu erhöhen. "Wer Beethoven oder Schiller
nicht kennt, ist heute gesellschaftlich geächtet. Wenn einer
von Grenzwerten und Algebra keine Ahnung hat, gilt das hingegen sogar als 'fesch'! In unserer heutigen, technisierten Gesell-
schaft sind komplexe mathematische Prozesse von eminenter Be-deutung, die selbst auf AHS-Niveau bestenfalls angedeutet wer-
den können."

Karl bedauerte in diesem Zusammenhang die Einführung des Ta-schenrechners im Unterricht, weil dadurch jede Rechenfertigkeit verloren geht, die im alltäglichen Leben ebenso wichtig wie nützlich ist.

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