CA vor Löschung an der Börse Bank Austria Generaldirektor Randa kündigt Pflichtumtausch für CA-Aktien an

Wien (OTS) - Bank Austria bildet 2,5 Milliarden-Rückstellung für EDV-Kosten Klares Randa-"Nein" zu CA-Interesse an der PSK
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Auf der CA-Hauptversammlung am 4. Juni werden die
Beschlüsse gefaßt, die zu einem verpflichtenden Umtausch für die letzten CA-Papiere führen" kündigt Bank Austria Generaldirektor Gerhard Randa in einem Interview mit dem morgen erscheinenden Nachrichtenmagazin News die bevorstehende Löschung der CA-Aktien von der Börse an.

Nach dem vom CA-Mehrheitseigentümer unterbreiteten Umtauschangebot für CA-Papiere in Bank Austria-Aktien, befinden sich derzeit noch 5,3 Prozent des CA-Grundkapitals in Streubesitz. Randa gegenüber News:
Nach den Organbeschlüssen "werden die Papiere voraussichtlich bis 30. September in Bank Austria-Aktien getauscht". Auch ein Umtausch der Bank Austria-Vorzugsaktien in BA-Stammaktien werde, so Randa, "schon sehr bald kommen".

In der Bank Austria-Bilanz für 1997 werde das Institut außerdem eine Rückstellung in der Größenordnung von 2,5 Milliarden Schilling für die Kosten der EDV-Zusammenführung von Bank Austria und Creditanstalt bilden. Randa gegenüber News: "Das gute Jahresergebnis macht das leicht möglich. Es ist auch im Sinne unserer Aktionäre, die Mehrkosten aus dieser EDV-Integration 1997 schon vorweg zu nehmen und die Jahre 1998 und 1999 damit gar nicht mehr zu belasten".

Zu Gerüchten über eine mögliche Beteiligung der Creditanstalt am PSK-Privatisierungsprozeß sagt Randa gegenüber News: "Im Abkommen vom letzten Jänner steht drin, daß wir für die Postsparkasse nicht bieten werden. Das gilt auch für alle unsere Tochtergesellschaften. Ich unterschreibe ja nicht, daß die BA nicht bietet und komme dann mit irgendeiner Tochter. Das mache ich sicher nicht. Wir sind da nicht im Spiel".

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