FP-Marchart: Schwacher ÖVP-Wahlkampfauftakt

Pröll's Arbeitsplatzpolitik als Schmäh entlarvt

St. Pölten (OTS) - "Landeshauptmann Pröll hatte außer leeren Phrasen bei seinem Wahlkampfauftakt heute im Landhaus nichts zu bieten", stellte der freiheitliche Landesparteisekretär LAbg. Franz Marchat fest. Speziell die Aussagen zur Arbeitsmarktpolitik und zur Situation am Arbeitsmarkt zeigen, wie unehrlich die Politik der Pröll-ÖVP sei.

Gerade in jenen Betrieben, mit denen die ÖVP-Größen verbandelt sind, wird unheimlicher Druck auf die Arbeitnehmer ausgeübt. Marchat verwies in diesem Zusammenhang auf die Firma FMW in Kirchstetten, die sich zum Großteil im Besitz der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien befindet, und in der, gerade in letzter Zeit, großer Druck in Form von Kündigungsandrohungen bei nicht "freiwilligem" Lohnverzicht um 10% gegeben ist.

Angefangen vom Vorstandsdirektor der RLB NÖ-Wien Dr. Christian Konrad (Busenfreund Erwin Prölls) liest sich der Vorstand wie das Who is Who der ÖVP Niederösterreich. So sind unter anderem auch der erste Landtagspräsident Mag. Franz Romeder, Wirtschaftskammerdirektor Theodor Zeh, Kammerdirektor Dr. Holzer und viele ÖVP-Größen im Vorstand.

"Die Arbeiter in der FMW werden Pröll beim Wort nehmen und seinen Slogan "Einsetzen ist gut - Durchsetzen ist besser" einfordern. Aber auch die hunderten, bereits gekündigten Arbeitnehmer in der NÖM, die sich ebenfalls im Besitz der Raiffeisenclique um Pröll befindet, werden sich herzlich für die erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik des Landeshauptmannes bei der Wahl bedanken." Abschließend forderte Marchat den Landeshauptmann auf, sich endlich um die Probleme der Arbeitnehmer in ÖVP-nahen Betrieben zu kümmern.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Landtagsklub NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/OTS