U2/5: Stadt Wien übernimmt liberales U-Bahnkonzept

Pöschl: Jetzt muß U2/5 bis 2005 fertig werden

Wien (OTS): Bestätigt fühlte sich heute Gemeinderat Hanno Pöschl, Verkehrssprecher des Liberalen Forums, aufgrund der Präsentation des U-Bahn-Konzepts durch Planungsstadtrat Görg und U-Bahnstadträtin Ederer: "Unser vor zwei Wochen präsentierter Vorschlag, die U2/5 über die Taborstraße zum Schottenring zu führen, hat sich letztendlich durchgesetzt. Damit haben die Liberalen wiederum bewiesen, daß sie innovative Verkehrslösungen anbieten", freute sich Pöschl.

Die gewählte Variante hat, so Pöschl, folgende Vorteile:

  • Sie erschließt mit der Haltestelle Taborstraße dicht verbaute Bereiche des 2. Bezirks, die bisher mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterversorgt waren und bindet den Stadtrand optimal und in kürzester Zeit an die Hauptuniversität und eine Vielzahl von Arbeitsstätten entlang der 2er Linie an.
  • Die Reisezeit vom Praterstern zum Karlsplatz verlängert sich um lediglich rund 4 Minuten im Vergleich zu den Varianten, die den Karlsplatz direkt anbinden.
  • U 4 in Richtung Heiligenstadt wird gut angebunden.

"Die U-Bahn muß dorthin gebaut werden, wo die Menschen sind. Eine Parallelführung zu anderen U- Bahnen wie in der 'Variante Karlsplatz' ist sinnlos", so der liberale Verkehrssprecher.

Enttäuscht zeigte sich Pöschl über den von der Stadtregierung anvisierten Zeitplan zur Inbetriebnahme der neuen U-Bahn-Linie: "Die Leute wollen nicht bis 2009 warten, sondern bereits früher auf den öffentlichen Verkehr umsteigen." Pöschl erinnerte in diesem Zusammenhang an den Vorschlag der Liberalen, der Linie U2/5 absolute Priorität gegenüber allen anderen Maßnahmen einzuräumen. Durch den gleichzeitigen Beginn dreier Bauabschnitte (Stadlau-Praterstern; Praterstern-Stadlau und Praterstern-Schottenring) ließe sich die Fertigstellung bereits 2005 verwirklichen.

Da der genaue Zeitplan über die Bauetappen von der Stadtregierung erst im März entschieden wird, bestehe noch Hoffnung auf die Realisierung des liberalen Vorschlages: "Wir hoffen, daß sich die Wiener Regierung auch in dieser Frage von sachlichen Argumenten überzeugen läßt. Daß diese Idee von den Liberalen kommt, darf in diesem Zusammenhang kein Verhinderungsgrund sein," so Pöschl abschließend.

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