Weninger: Mit einem Fahrschein nach Wien

Verkehrsplanung statt Verkehrschaos nach der Jahrtausendwende

St. Pölten, SPI) - "Die Weiterführung der U6 in den Raum Mödling und die möglichst kreuzungsfreie Führung der Badener Bahn sind unsere wichtigsten Forderungen betreffend der Zurverfügungstellung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur für den Bezirk Mödling", stellt der Mödlinger SP-Labg. Hannes Weninger heute fest. Weiters sind für die künftigen Herausforderungen innovative Ideen gefragt. So soll die bereits im Vorjahr diskutierte Tarifreform beim Verkehrsverbund Ostregion noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

"Der Idee einer generellen Strukturreform, bei der es zukünftig
nur mehr einen Fahrschein für die Kernzone plus einer Außenzone geben soll, wird im VOR grundsätzlich positiv bewertet, berichtet Weninger nach einem Gespräch mit den VOR-Verantwortlichen. Weninger: "Das Inkrafttreten dieser Maßnahme mit 1.1.1999 brächte eine finanzielle Erleichterung für die Bewohner im Bezirk Mödling und würde das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel noch attraktiver machen".Die Gestaltung eines bezirksweiten Buslinienkonzeptes, das sich an den Bedürfnissen der Fahrgäste, vor allem der Schüler und Pendler orientiert, ist ein weiteres wichtiges Vorhaben im Zukunftskonzept der NÖ Sozialdemokraten für den Bezirk Mödling", so Weninger weiter.

"Im Bereich des Straßenverkehrs wird die Errichtung der B 301 maßgeblich die Situation im Bezirk beeinflussen. Beim Bau der B301 müssen dem Bezirk Mödling die notwendigen Mittel für den Bau von Lärmschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Bei Baukosten von 4,1 Milliarden Schilling müssen auch einige Millionen für die längst fälligen und zugesagten Lärmschutzbauten im Bezirk Mödling Berücksichtigung finden. Mit der B301 wird es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf der Südautobahn (A2) und der Außenringautobahn (A21) kommen. Um die zusätzlichen Belastungen für die Bewohner in der Region zu mildern, muß im Finanzierungskonzept für die B301 ein entsprechender Anteil für Lärmschutzmaßnahmen entlang der A2 und A21 vorgesehen werden", so Weninger abschließend.
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