Bauer: Schwerpunkte sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik

Niederösterreich für die Herausforderungen der Zukunft rüsten

St. Pölten, (SPI) "Oberste Aufgabe wird es sein, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe durch eine Verbesserung der lokalen Standortbedingungen zu stärken und darüber hinaus die Attraktivität Niederösterreichs als Wirtschaftsstandort auch auf europäischer Ebene abzusichern. NÖ soll sich aktiv für sinnvolle Re-Regulierungen in den Fällen einsetzen, in denen der ungezügelte Standortwettbewerb zu einer Bedrohung errungener Einkommens- und Sozialstandards führt. Gefragt ist eine Wirtschaftspolitik, die kurzsichtige Lokalpatriotismen überwindet und die die internationale Profilierung des Großraumes auf europäischer Ebene zur handlungsleitenden Maxime hat. Auf Teilräume zugeschnittene Spezialisierungsstrategien können nur erfolgreich sein, wenn sie die Aufwertung des gesamten Großraumes in der Standorthierarchie fördern oder zumindest nicht behindern", stellt der Klubobmann der NÖ-Sozialdemokraten, Abg. Dr. Hannes Bauer, heute in einer Stellungnahme fest.****

"Niederösterreich wird durch EU-Beitritt und Ostöffnung keinesfalls automatisch und aufgrund seiner geographischen Lage
zum "europäischen Kernraum". Nur durch ein klares Standortprofil sind Erfolge auf internationaler Ebene denkbar, beispielsweise
durch Dezentralisierungsstrategien auf kurze Entfernungen, eine hochqualifizierte Arbeitnehmerschaft, durch eine Prädestinierung Niederösterreichs für Zulieferfunktionen in das europäische Produktionsnetz, durch Schwerpunkte Technologie- und
Bildungspolitik sowie der Einbindung von NÖ-Betrieben als Know-how-Führer in den Weltmarkt", skizziert Bauer künftige Arbeitsschwerpunkte.

"Der Umstieg von Massenfertigung auf flexible Spezialproduktionen, die Verbesserung des Standortprofils, der Wahrnehmung der Option
der interregionalen Arbeitsteilung, wie grenzüberschreitende Produktionsketten, der Ausbau der industrienahen Dienstleistungen, eine Beschäftigungspolitik als menschliche und standortpolitische Aufgabe, die Weiterentwicklung der Infrastruktur sowie die
Schaffung einer nachhaltigen Energiewirtschaft sind weitere Schwerpunkte sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik in Niederösterreich", schloß Bauer.
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