Österreichisches Unternehmen untergräbt Anti-Atompolitik Greenpeace kritisiert Beteiligung der VOEST Alpine MCE an Erweiterung von Dukovany

Wien (OTS) - Heftig kritisiert Greenpeace heute die beabsichtigte Mitwirkung der österreichischen VOEST Alpine MCE und deren 100%-Tochter Lentjes am Bau des umstrittenen, grenznahen Lagers für abgebrannte Brennelemente in Dukovany. Dieses Vorhaben untergräbt die Glaubwürdigkeit der bisherigen österreichischen Anti-Atompolitik vollkommen. International nimmt Österreich damit großen Schaden."Hier wird das Sicherheitsbedürfnis der österreichischen Bevölkerung aus reinem Geschäftsinteresse mit Füßen getreten" empört sich Greenpeace-Sprecherin Dipl.-Ing. Gertrud Körbler, "Greenpeace fordert daher die VOEST Alpine MCE auf, ihre Pläne sofort aufzugeben und sich nicht an der Gesundheitsgefährdung der Anrainer zu beteiligen" so Körbler weiter.

Für Greenpeace ist insbesondere der Bau von Transportbehältern für abgebrannte Brennelemente, die den in Deutschland hergestellten Castor-Behältern ähnlich sein sollen, äußerst fragwürdig. Die Castor-Transporte sind in Deutschland wegen des großen Sicherheitsrisikos höchst umstritten und haben in der Vergangenheit zu enormen Protesten breiter Bevölkerungsschichten geführt. "Keine sogenannte Machbarkeitsstudie kann diesen Umstand genau vorhersagen und ist damit von vornherein eine Farce", kritisiert Körbler weiter.

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Greenpeace
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Tel.: 0664-37 48 717 oder
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