Eigenes Haus wichtiger als Zweiturlaub

Steigende Immobilienpreise werden erwartet - Behagliches Heim wichtiger als Mehrfach-Urlaub - Umfrage auf der BAUEN-WOHNEN '98

Wien (OTS) - Für die Österreicher steht behagliches Wohnen im eigenen Heim an der Spitze der persönlichen Prioritätenliste. Wer kein eigenes Haus hat, setzt sich oft zum Ziel, eines zu bauen oder zu kaufen. Für die nächsten Jahre rechnen die Österreicher mit weiter steigenden Immobilienpreisen. Das sind die Hauptergebnisse einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Mitropa am ersten Messe-Wochenende (21. und 22. Februar 1998) unter den Besuchern der Bauen+Wohnen '98, der größten österreichischen Bau- und Einrichtungsmesse, durchführte.

Wenn sich die Österreicher zwischen mehrfachen Urlaubsreisen und einem behaglichen Heim zu entscheiden hätten, fiele die Antwort in 81 Prozent der Fälle zu Gunsten des behaglichen Heimes aus. Nur jedem Fünften (18 Prozent) ist Mehrfachurlaub wichtiger als ein schönes Zuhause. 42 Prozent der Befragten gaben an, in einem Einfamilienhaus zu wohnen. Einfamilienhäuser sind nach wie vor die Spitzenkandidaten auf der Wunschliste der persönlichen Wohnformen. Von jenen, bei denen dies nicht der Fall ist, haben 38 Prozent das Ziel, ein Familienhaus zu bauen oder zu kaufen.

62 Prozent der Befragten sind mit der Größe ihres Heimes zufrieden. Nur 38 Prozent antworteten auf die Frage, ob ihnen persönlich ihr Heim groß genug sei, mit "Nein".

Ein wesentlicher Faktor beim Bau oder Kauf eines Hauses ist die Erwartung, das investierte Kapital zu erhalten. Diesbezüglich sind die Österreicher optimistisch: 57 Prozent der Befragten rechnen damit, daß in den nächsten zehn Jahren Wohnungen und Häuser in ihrem Wert eher steigen werden. 19 Prozent erwarten gleichbleibende, 13 Prozent eher sinkende Preise und 12 Prozent haben dazu keine Meinung.

Utl.: Einrichtung: Jeder zweite will kaufen =

Was das Einrichten und Renovieren des eigenen Heimes betrifft, herrscht eindeutig Konjunktur: 48 Prozent der Befragten geben an, innerhalb der nächsten zwei Monate Einrichtungsgegenstände anschaffen zu wollen. Einen Neu- oder Umbau planen 30 Prozent der Besucher der Bauen+Wohnen, eine Renovierung 14 Prozent.

Bei den Einrichtungsteilen halten einander alt und neu, traditionell und extravagant, etwa die Waage: auf die Frage, welcher Einrichtungsstil ihnen am ehesten zusage, entschieden sich 30 Prozent für Designermöbel, 28 Prozent für den österreichischen Landhausstil, 18 Prozent für Stil- und 25 Prozent für sonstige Möbel.

Die Bauen+Wohnen, Österreichs größte Bau- und Einrichtungsmesse, bietet auf 90.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf dem Messegelände Wien noch bis Sonntag, 1. März 1998, eine komplette Marktübersicht zu den Themen Bauen und Wohnen. Sie ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

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Messe Wien, Pressestelle,
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