ARBÖ fordert: Niederer Rohölpreis muß an die Kraftfahrer weitergegeben werden

Wien (ARBÖ) - Der Rohölpreis ist in den letzten Tagen wieder
auf einem neuen Tiefstand abgesunken. Die Sorte "Brent" beispielsweise, die als "Leitöl" gilt, notiert bereits bei unter
14 Dollar pro Barrel. Dieser Preis wurde zuletzt im Februar 1994 erreicht, stellt der ARBÖ fest.

"Die Konsumentenpreise an den Tankstellen wurden von diesem
Trend bisher nicht erfaßt", erklärt die Spritpreis-Expertin des ARBÖ, Mag. Elisabeth Brugger-Brandau. Ein Vergleich zwischen Februar 1994 und Februar 1998 - selbst unter Berücksichtigung steuerlicher Veränderung, sowie des nun etwas höheren Dollarkurses - bestätigt dies.

Das Preisniveau müßte generell, also bei allen Sorten, noch um etwa 50 Groschen pro Liter sinken, so der ARBÖ. Eine Verzögerung der Weitergabe von billigen Einstandspreisen an die Konsumenten kosten die Kraftfahrer insgesamt einige Millionen Schilling pro
Tag.

Einige Tankstellen, vor allem Diskonter, haben in den letzten Tagen bereits vorgezeigt, wie Wettbewerb funktioniert und die
Preise gesenkt. Wo Autofahrer günstig tanken könne, erfährt man aktuell bei der "ARBÖ-Spritpreisbörse" auf der ORF-Teletextseite 433.

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