Gebert: Runder Tisch zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs

Langfristige und gesicherte Finanzierung maßgeblich für Akzeptanz und Erfolg - Bezirksbuslinie gefordert

St. Pölten, (SPI) - Bei dem vergangene Woche von SP-Labg. Richard Gebert in Schwechat initiierten "Runden Tisch" unter dem Titel "Maßnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Wiener Umland" waren sich alle Experten einig. Wenn der öffentliche Nahverkehr eine echte Alternative sein soll, dann müssen umfangreiche Vorleistungen erbracht werden. Wenn auch die
Betreiber des öffentlichen Verkehrs per Gesetz zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet sind, dann muß die Politik und mit ihr der Staat entscheiden, was ihm der Umstieg von der Straße auf die Schiene wert ist.****

"An der Spitze der Forderungen für die Region steht die
Verdichtung der Zugangebote auf der Ostbahn und die Prüfung der Konzeption des sogenannten "Ostbahnshuttles", welches als Busrundliniendienst zur maßgeblichen Reduzierung der Fahrzeiten beitragen könnte. Ein 15-Minuten-Takt auf der Flughafenbahn und
die unbedingte Einhaltung des Fertigstellungstermin der S 7 im
Jahre 2002 sind weitere wichtige Forderungen der Region. Mit dem Ausbau der Preßburger Bahn und ihrer Weiterführung bis Kittsee-Bratislawa würde dem verstärkten wirtschaftlichen Zusammenwachsen der Regionen Rechnung getragen und es wären zweifellos positive Effekte für die lokale Wirtschaft zu erzielen", zieht der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert ein Resümee aus den Gesprächen.****

"Betreffend des Busverkehrs wurde von den Anwesenden kritisiert, daß zwar eine VOR-Finanzierung für den Schienenverkehr aus den Mitteln der Mineralölsteuer erfolgt, in diesem Zusammenhang aber der Busverkehr sträflich vernachlässigt wird. Hier wäre eine Initiative des Landes Niederösterreich anzustreben, welche sich
der verstärkten Ausarbeitung und Finanzierung von Buslinienkonzepten widmet. Eine bessere Verknüpfung der Verkehrsträger wird von vielen Konsumenten, aber auch den Fachleuten gefordert. Hier sehen wir noch großen Nachholbedarf",
so Gebert abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN