HÖGER WAHLAUFTAKT DER NEUEN ART 4 NÖ soll Land der verwirklichten Menschlichkeit werden

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"Unser Niederösterreich soll das Land der verwirklichten Menschlichkeit sein", stellte LHStv. Ernst Höger an den
Beginn seines Referats "Es geht um menschliche Wärme
statt sozialer Kälte" im Sozialzentrum Korneuburg, in dem gleichzeitig die Übergabe der 1.000ten Wohnung in einem Sozialzentrum gefeiert wurde.

An vorderster Stelle gehe es daher um den Kampf gegen
den Egoismus und für ein menschliches Miteinander.

Bei aller Notwendigkeit, das Sozial- und Gesundheits-
wesen effizienter zu gestalten, dürfe es niemals so weit
kommen, "daß einmal die Kosten darüber entscheiden,
ob jemand die beste Betreuung bekommt oder nicht".
Die Menschlichkeit ist wichtiger als der Rechenstift - da-
für werden wir Sozialdemokraten kämpfen, stellte er fest.

Höger plädierte für einen Ausbau der Sozialzentren und
der sozialen Dienste und verwies darauf, daß im Non-profit
Bereich der persönlichen und sozialen Dienstleistungen
"nicht nur ein gewaltiges Potential an neuer Menschlichkeit,
sondern auch an neuer Arbeit" verborgen sei, das es zu
erschließen gelte.

Die Gemeinschaft sollte aber auch ihr Verhältnis zur
älteren Generation überdenken. Deren Stellenwert dürfe
nicht auf eine Versorgungsfrage reduziert werden, vielmehr
sollten die Fähigkeiten der Senioren für die Gesellschaft
weiter genutzt werden. "Schicken wir das kreative Poten-
tial, die Erfahrung und das Wissen älterer Menschen,
nicht einfach in den Ruhestand", appellierte er. Die Seni-
oren sollten die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten auch
nach ihrem aktiven Berufsleben gemeinschaftlich einzuset-
zen. "Fördern wir die aktive Rolle älterer Menschen in der Gesellschaft. Wir Sozialdemokraten sind dazu bereit",
stellte er abschließend fest.
(schluss)

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