Gehrer: Fremdsprachenausbildung in den EU-Bildungsprogrammen forcieren

Wien (OTS) Die Fremdsprachenschulung soll verstärkt in die EU-Bildungsprogramme, die nächstes Jahr neu beschlossen werden, einfließen. Dabei sollen vor allem die Sprachen der neuen EU-Länder Berücksichtigung finden. Das sagte heute, Montag, Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer in einer Pressekonferenz.
Ihr Anliegen ist es auch, dass Sprachen wie Tschechisch oder Ungarisch an Österreichs Schulen vermehrt als Freigegenstände angeboten werden. ****

Gehrer verwies in diesem Zusammenhang auf das Europäische Fremdsprachenzentrum in Graz, das vom Europarat evaluiert wurde.
Ein Schwerpunkt des Zentrums, das auch ein Signal für das "Europäische Jahr des Sprachenlernens" 2001 darstellt, ist das Erlernen mittel- und osteuropäischer Sprachen. 23 Staaten sind bereits Mitglied. Schweden wird demnächst beitreten, Deutschland überlegt derzeit seinen Beitritt.

Die Fremdsprachenausbildung und entsprechende
Austauschprogramme werden auch Themen des Besuches der Ministerin diese Woche in London beim englischen Bildungs- und Sozialminister David Blunkett und der Ministerin für Berufsbildung und Lebensbegleitendes Lernen Baroness Blackstone sein.
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