KfV: "Programm 2002" wartet immer noch auf Realisierung. Verkehrssicherheitskonzept umsetzen!

Wien (OTS) - Wesentliche Punkte des vom Kuratorium für Verkehrssicherheit ausgearbeiteten Verkehrssicherheitspakets "Programm 2002" warten immer noch auf ihre Umsetzung. Ohne die darin enthaltenen wichtigen Begleitmaßnahmen, werden die Unfallzahlen nicht auf auf ein im internationalen Vergleich übliches Ausmaß von 600 bis 700 Toten pro Jahr gesenkt.

Die Zahlen der vergangenen Woche vom 16. bis zum 22. Februar 1998 machen deutlich, wie notwendig das rasche Umsetzen unter anderem folgender zentraler Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit ist:

- Sofortige Einführung des Punkteführerscheines, um unbelehrbare Verkehrsrowdies einzubremsen. (Wieder zwei tödliche Unfälle in der Vorwoche auf Grund nicht angepaßter Geschwindigkeit!)

- Erhöhung der Gurtenanlegequote (Aufklärung und Erhöhung des Strafrahmens).

- Fahren mit Licht am Tag.

- Weitere Maßnahmen zur Reduktion des Anfängerrisikos.

- Adaptierung der Bestimmungen für Radfahrer und Inlineskater (20. StVO-Novelle)

Würde das KfV-Programm konsequent umgesetzt, könnte bis zum Jahr 2002 ein Rückgang auf etwa 600 Verkehrstote erreicht werden.

Der vom KfV initiierte "Österreichische Verkehrssicherheitsrat" arbeitet zur Zeit an einem nationalen Verkehrssicherheitsprogramm, das konkrete Ziele und Maßnahmen beinhalten soll. Auch in der Europäischen Union wird dieser Themenbereich während der österreichischen Präsidentschaft 1998 voraussichtlich einen zentralen Schwerpunkt bilden.

In der Woche vom 16. bis zum 22. Februar 1998 kamen auf Österreichs Straßen nach vorläufigen Zahlen bei fünf tödlichen Unfällen sechs Menschen ums Leben. Damit starben seit Jahresbeginn nach vorläufigen Zahlen 96 Menschen im Strassenverkehr. 1997 waren es nach endgültigen Zahlen 117.

ACHTUNG: Die Montagsgrafik ist in der APA-Datenbank "GRAFIK" mit dem AgenturkürzeL "OGS" abrufbar!

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