Bauer: Dem Stellenwert der Bildung unserer Jugend Rechnung tragen

Ausbau- und Modernisierungsvorhaben im Bereich der AHS

St. Pölten, (SPI) - "Die heutigen Aussagen des Wiener Stadtschulratspräsidenten Kurt Scholz in Bezug auf die niederösterreichischen Schüler in Wiener Allgemeinbildenden Höheren Schulen weisen offenbar auf eine Tendenz hin, daß Gepflogenheiten der Vergangenheit in Zukunft von Wien nicht mehr
so ohne weiteres fortgeführt werden sollen. Besonders im
Nahbereich der Bundeshauptstadt pendeln viele
niederösterreichische Schüler in Höhere Schulen nach Wien - dies sind historisch gewachsene Strukturen, die sicher nicht über Nacht geändert werden können. Festgestellt werden muß jedoch auch, daß Niederösterreich danach trachten sollte, die für seine Jugend notwendigen Schul- und Ausbildungsplätze primär im eigenen Bundesland zur Verfügung zu stellen", stellt heute der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Dr. Hannes Bauer, fest.****

"Landesgrenzen und daraus resultierende Probleme dürfen jedoch keinesfalls auf dem Rücken der Jugend ausgetragen werden. Die Ausbildung der Jugend genießt in der Politik der Sozialdemokraten einen ganz besonders hohen Stellenwert, denn nur mit einer entsprechenden Aus- und Weiterbildung werden wir unsere Wirtschaftskraft und unsere Lebensqualität in Zeiten des verschärften Wettbewerbes behaupten können. In Niederösterreich stehen viele Schul-Neubauten bzw. Erweiterungen zur Realisierung
an, gemeinsam müssen wir nun danach trachten, den Bedarf an Schulplätzen zu decken und diese auch entsprechend modern zu gestalten, um damit bisherige Versäumnisse des Landesschulratspräsidenten von Niederösterreich zu beseitigen. Die technische Ausstattung und die Orientierung nach dem besten Ausbildungs-Know-how entscheidet über die Qualität des Schulstandortes und somit über die späteren Chancen der Jugendlichen", so Bauer weiter.

"Selbstverständlich dürfen wir der Bundeshauptstadt Wien danken, daß sie - wie in der Vergangenheit auch - niederösterreichischen Jugendlichen Schulplätze anbietet. Doch dies sollte nicht von den Aufgaben und offenen Problemen des Landes Niederösterreich ablenken. Es wird daher in Zukunft zu den wichtigsten Aufgaben des Landesschulrates von NÖ sowie der Landesregierung gehören, so rasch als möglich in entsprechende Verhandlungen mit dem Unterrichtsministerium einzutreten, um die für das Land Niederösterreich notwendige Bildungsinfrastruktur zu schaffen, damit die hervorragende Stellung des Landes im Zusammenhang mit
der Aus- und Weiterbildung keinen Schaden nimmt", schloß Abg. Bauer, selbst Mitglied des NÖ Landesschulrates.
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